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Ländliches Kernwegenetzkonzept der Gemeinden Arnbruck und Drachselsried

Ländliches Kernwegenetzkonzept der Gemeinden Arnbruck und Drachselsried

Die "alte" ILE Zellertal, noch ohne den Markt Bodenmais und die Gemeinde Langdorf, hat ein weiteres gemeinsames Projekt abgeschlossen. Das gemeinsam erstellte Ländliche Kernwegenetz wurde vorgestellt. Betreut wurden die Kommunen dabei von der BBV LandSiedlung, einer Dienstleistungsgesellschaft des Bayerischen Bauernverbands.

Im Fokus dieses Projektes, das durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern (ALE) gefördert wird, stehen die landwirtschaftlichen Wirtschaftswege und die Gemeindeverbindungsstraßen, die als klassifizierte ländliche Kernwege in Frage kommen. Technischer Fortschritt, größere Maschinen und der landwirtschaftliche Strukturwandel mit mehr überörtlichen Verkehr aufgrund weiter entfernter Pachtflächen stellen andere Anforderungen an das Wegenetz als noch vor einigen Jahrzehnten: größere Wegbereiten und eine höhere Tragfähigkeit sind erforderlich. Aber auch der Tourismus und die Freizeitnutzer drängen auf die Wirtschaftswege. Radfahrer, Wanderer und Reiter zeugen von einem anderen Mobilitäts- und Freizeitbedürfnis. Die Wege werden also multifunktional von verschiedenen Nutzergruppen gleichermaßen in Anspruch genommen.

Albert Meister, als Projektleiter der BBV LandSiedlung und Jonas Wilhelm, waren für das Konzept in den Fluren der ILE Zellertal unterwegs, haben gemeindeübergreifende Wirtschaftswege begutachtet, die für den überörtlichen landwirtschaftlichen Verkehr bedeutsam sind, den Bauzustand erfasst und katalogisiert. Alle betroffenen Wege wurden so nach deren Zustand beurteilt und mögliche Ausbaukosten abgeschätzt. Die Wege wurden außerdem kategorisiert in eine kurzfristige (bis 5 Jahre) und mittelfristige (5 bis 15 Jahre) Umsetzungspriorität, so dass die Zeitspanne für die Umsetzung insgesamt auf rund 15 Jahre beziffert werden kann. Hauptziel des vorgelegten Konzeptes ist ein leistungsfähiges Hauptwegenetz für die Landwirtschaft, angepasst, an die veränderten Bedingungen. Vorhandene Staatsstraßen können natürlich auch als Äste des Kernwegenetzes fungieren, wurden aber weder bautechnisch untersucht noch sind sie im Rahmen dieses Konzeptes förderfähig.

Das Kernwegenetz stellt zunächst ein Grundkonzept für mögliche Investitionen dar, an das sich die Gemeinden orientieren können. Gefördert wird ein möglicher Ausbau oder die Sanierung eines Kernweges durch das Amt für Ländliche Entwicklung. Alle Wege, die in das Konzept aufgenommen wurden und im Gemeindegebiet Arnbruck und Drachselsried liegen, sind förderfähig. Die Gemeinden entscheiden dann, ob ein Antrag zum Ausbau eines Kernwegenetzes an das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern gestellt wird. Die Kommunen werden so bei der Bewältigung der notwendigen technischen und strukturellen Anpassung der Straßen und Wege im ländlichen Raum unterstützt.

Veröffentlicht am 23.05.2017

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Vermessungs- und Kartierungsarbeiten für Hochwasserschutzkonzept

Vermessungs- und Kartierungsarbeiten für Hochwasserschutzkonzept

Im Zeitraum nach Ostern bis Pfingsten werden für das Hochwasserschutzkonzept entlang der Hauptgewässer im Gemeindegebiet Drachselsried Vermessungsarbeiten durchgeführt. Des weiteren werden Kartierungsarbeiten am Gewässernetz bis in den Juli 2017 erfolgen.

Die Mitarbeiter des beauftragten Büros MKS Architekten – Ingenieure aus Ascha müssen dazu die gewässernahen Grundstücke betreten, auch im Siedlungsbereich. Die Mitarbeiter können sich mit einem Schreiben der Gemeinde Drachselsried ausweisen. Die Gemeinde bittet alle Grundstückseigentümer, den Bearbeitern das Betreten der Grundstücke zu ermöglichen und dadurch die Arbeiten zu unterstützen.


Flexible Grundschule auch in Drachselsried

Flexible Grundschule auch in Drachselsried

Ab September 2017 können Kinder an insgesamt 243 bayerischen Grundschulen die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen. Zum Schuljahr 2017/2018 werden zusätzlich zu den bereits bestehenden 216 Profilschulen 27 weitere Grundschulen „Flexible Grundschule“. Darunter befindet sich auch die Grundschule Drachselsried. Das hat Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle in München bekanntgegeben.

„Die Flexible Grundschule schafft die Voraussetzungen dafür, dass jedes Kind in seinem persönlichen Tempo lernen kann. Ausgehend von den Begabungen und individuellen Fähigkeiten geht die flexibel angelegte Eingangsstufe auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes besonders ein“, sagte Minister Spaenle bei der Bekanntgabe der neuen „Flexiblen Grundschulen“.

„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern für das Erlernen grundlegender Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen die Zeit geben, die sie brauchen“, ergänzte der Minister. „Ein nachhaltiger Kompetenzerwerb ist elementar für ein solides Fundament der Schullaufbahn der jungen Menschen“, so Minister Spaenle. Lehrkräfte stellen ausgehend vom individuellen Lern- und Leistungsstand Lernangebote bereit, die der Lernentwicklung jedes einzelnen Kindes in besonderer Weise gerecht werden.

Die Schulen erhalten je nach Situation vor Ort zusätzliche Lehrerwochenstunden, damit die Lehrkräfte die nötige Differenzierung in ihrem Lernangebot leisten können. Die Lehrkräfte selbst werden in Fortbildungen auf die Arbeit in den jahrgangsgemischten Klassen der „Flexiblen Grundschule“ vorbereitet.

Veröffentlicht am 05.04.2017

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Kindergartenleiterin Christa Schmidt feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Kindergartenleiterin Christa Schmidt feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Christl Schmidt hat nach ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin und Hauswirtschaftsgehilfin noch die Prüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin erfolgreich abgelegt. Am 01.03.1977 begann ihr Dienst bei der Gemeinde Drachselsried, der Aufbau des Kindergartens, der mit dem 18.04.1977 öffnete, war ihre erste Tätigkeit. Seitdem bekleidet sie die Position der Leiterin des Kindergartens ohne Unterbrechung.

Viele Kinder durfte Christl Schmidt in den ersten Lebensjahren bis zum Schulbeginn begleiten, und noch heute übt sie ihren Beruf mit großer Freude und großem Engagement aus. Vieles hat sich in den 40 Jahren ereignet, es gab auch schwierige Zeiten zu überwinden und zweimal ist der Kindergarten umgezogen. Heute steht der Kindergarten gefestigter da als je zuvor und wird vom Elternbeirat und dem Förderverein bestens unterstützt.

Eine große Kinderschar gratulierte der Jubilarin und sang ihr ein Ständchen. Kollegin Martina Kufner ist seit 25 Jahren an der Seite der Kindergartenleiterin, sie ist der „Christl“, wie sie von den Kindern, den Kolleginnen und von der Bevölkerung kurz genannt wird, eine große Stütze und mittlerweile zur guten Freundin geworden. Mit bewegenden Worten skizierte Martina Kufner die berufliche Laufbahn von Christl Schmidt und beschrieb ihr Lebenswerk Kindergarten „Kleiner Tausendfüßler“, das von vielen Auszeichnungen gekrönt ist.

Unter Federführung von Christl Schmidt erhielt die Kindertagesstätte das Gütesiegel des Deutschen Chorverbandes „FELIX“, das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“, die Auszeichnung „ÖkoKids“, eine Auszeichnung für frühkindliche Natur- und Umwelterziehung, war bei den Ausgezeichneten beim bundesweiten Wettbewerb „Die Mülldetektive“ dabei  und fand Anerkennung beim Thema „Energiesparen fängt klein an“, um nur einiges von den vielen Auszeichnungen aufzuzählen.

Zum Jubiläum gratulierten  auch das gesamte Kindergartenteam, der Elternbeirat und der Förderverein Kleiner Tausendfüßler, sie alle bedankten sich für die freundschaftliche Zusammenarbeit.

Für den Arbeitgeber, die Gemeinde Drachselsried, gratulierte Bürgermeister Hans Hutter, er sagte Dank für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder und Kindergarten und überreichte als Anerkennung Blumen, Urkunde und ein Geschenk. Das Herz von Christl Schmidt hängt an ihrem Kindergarten und sie kann, so lange sie es selber will, ihren Arbeitsplatz im Kindergarten einnehmen, das versicherte der Bürgermeister der engagierten Kindergartenleiterin.

Veröffentlicht am 21.03.2017

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Schnelles Internet für Drachselsried

Schnelles Internet für Drachselsried

Endlich – das Zeitalter der langen Übertragungs- oder Ladezeiten im Internet gehören der Vergangenheit an, zumindest vorerst für die Drachselsrieder und die Ortsteile Blachendorf, Rehberg, Unterrehberg, Oberried, Unterried, Frathau und Lesmannsried.

In einem eigens angerichteten Pressetermin zur Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe konnte Bürgermeister Hans Hutter die für die Umsetzung des Breitbandausbaus verantwortlichen Firmen-Vertreter von der Telekom, vom K+B expert Fachmarkt als Partner der Telekom, der ausführenden Baufirma Kollmer und Johann Geiger, den Breitbandbeauftragten der Gemeinde, begrüßen. Gleichzeitig konnte der Bürgermeister verkünden, dass derzeit die Planung der zweiten Ausbaustufe läuft und er von einem ebenfalls reibungslosen Ablauf überzeugt ist. Die Gemeinde plant in der zweiten Ausbaustufe den Anschluss von allen übrigen Haushalten ans schnelle Internet damit keine unterversorgten Flecken mehr bestehen.

Rund 1.100 Haushalte profitieren nun vom VDSL-Ausbau, die Telekom hat das Datennetz mit der neuesten Technik ausgestattet und die Anschließer können mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde rechnen. Neben dem Vorteil eines schnellen Internets sind auch weitere Leistungen, wie Internetfernsehen in sehr guter Qualität und Videos herunterladen sowie der Empfang des Pay-TV Sky möglich. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil und in einer modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken, sein Unternehmen treibt den Internetausbau auf dem Land seit Jahren voran, resümiert Harald Albert von der Telekom. Nach Auskunft der Telekom, wurden rund 11 km Glasfaserkabel in Zusammenarbeit mit der Firma Kollmer Bohr und Tiefbau GmbH neu verbaut. Laut Thomas Wüst, Marktleiter des K+B expert Fachmarkts in Bad Kötzting bietet seine Firma im Telekom Shop dem Kunden individuelle Beratung in der Abstimmung des Angebots auf seine Bedürfnisse. Wenn der Kunde das schnelle Internet nutzen möchte, muss er einen neuen Anschluss herstellen lassen, denn von selbst wird nichts schneller. Informationen, was für die Nutzung der neuen Technik benötigt wird, sind über die Telekom abrufbar oder kann im Telekom Shop der Fachmärkte erfragt werden. Über die Internetadresse www.telekom.de/schneller kann der Kunde die Ausbaupläne der Telekom einsehen und die Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und über www.telekom.de/verfuegbarkeit Produkte und Tarife prüfen.

Bürgermeister Hans Hutter zeigte sich zufrieden über die Entwicklung in der Gemeinde Drachselsried und freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger in den ausgebauten Ortsteilen nun das schnelle Internet nutzen können. Für die gute Zusammenarbeit bedankte er sich bei allen Partnern mit einem Schmankerl-Paket.

Veröffentlicht am 28.09.2016

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Offizieller Baubeginn mit Spatenstich des Betreuten Wohnens in Drachselsried

Offizieller Baubeginn mit Spatenstich des Betreuten Wohnens in Drachselsried

Mit dem Spatenstich am 03. Juni 2016 erfolgte der offizielle Startschuss für den Bau des Betreuten Wohnens in Drachselsried – Landkreis Regen. Der Geschäftsführer von ERLBAU, Alois Erl jun., begrüßte am Freitag gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Hans Hutter und dem BRK-Kreisgeschäftsführer Günther Aulinger circa 60 Gäste, welche dem symbolischen Akt des ersten Spatenstichs beiwohnten.
 

Nach dem Betreuten Wohnen im Kurpark in Regen wird in Drachselsried das zweite ERLBAU-Projekt im Landkreis realisiert. Im Betreuten Wohnen Drachselsried sind insgesamt 23 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen geplant. Die Wohnungsgrößen variieren von ca. 49 m² bis hin zu 75 m². Am Wochenende 03./04./05. Juni 2016, jeweils von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Rathaus Drachselsried, Bürgersaal, Zellertalstraße 12, Drachselsried informiert ERLBAU über die Möglichkeiten zum Kauf oder zur Miete einer Betreuten Wohnung. Die Zwei– bzw. Drei-Zimmer-Wohnungen verfügen jeweils über eine Terrasse oder einen Balkon. Die Wohnungen verfügen über Brandmelder, einer Dreifachverriegelung bei der Eingangstür sowie elektrischen Rollos bei den Fenstern und praktischen Schiebetüren. Das gesamte Haus sowie die Wohnungen
und die Außenanlagen sind in den öffentlich zugänglichen Bereichen barrierefrei. Darüber hinaus befindet sich im Erdgeschoss ein gemütlicher Gemeinschaftsraum mit Terrasse, der künftig für gemeinsame Veranstaltungen der Bewohner bereitstehen wird. Auch die Außenanlage erfreut sich einer modernen und aufwändigen Gestaltung. So können sich die Bewohner des Betreuten Wohnens beispielsweise an stufenlosen Wegen und bequemen Sitzgelegenheiten erfreuen. Alternative ambulante Wohn- und Lebensformen, die ein individuelles und unabhängiges Leben auch bei zunehmendem Hilfebedarf ermöglichen, nehmen im Zuge des demographischen Wandels einen immer wichtigeren gesellschaftlichen Stellenwert ein. „So viel Selbständigkeit wie möglich und nur so viel Betreuung wie nötig“, dies werden die Maßstäbe des BRK Kreisverbandes Regen bei der Arbeit vor Ort sein. Durch ein abgestuftes Angebot an sozialen Dienstleistungen will das Rote Kreuz dafür einstehen, dass die
Bedürfnisse nach Selbstbestimmung der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnanlage im Vordergrund stehen. In der Gemeinde Drachselsried wird, so Bürgermeister Hans Hutter „in der direkten Nachbarschaft zum BRK Seniorenzentrum Zellertal durch das Vorhaben „Betreutes Wohnen“ ein weiterer wichtiger Bestandteil für den prognostizierten Wandel der schnelllebigen Gesellschaft geschaffen. Drachselsried wird somit dank der Firma ERLBAU erneut seniorenfreundlicher.“

Alle Infos zum Betreuten Wohnen in Drachselsried unter www.erlbau.de/betreutes-wohnen

Veröffentlicht am 20.06.2016

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