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Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk

Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk

Bürgerversammlung zum Thema Mobilfunk

Die Gemeinde Drachselsried hat zu einer Bürgerversammlung eingeladen, Thema war die geplante Errichtung eines Mobilfunksenders des Mobilfunkanbieters Vodafone. Bürgermeister Hans Hutter konnte zahlreiche Interessierte sowie als Referenten Herrn Marcus de Ridder vom Referat Elektromagnetische Felder des Bayerischen Landesamtes für Umwelt im Gasthof Oberried begrüßen.

In der Gemeinderatssitzung vom 31. August 2018 hatte Bürgermeister Hans Hutter das Gremium über das Vorhaben des Mobilfunkanbieters Vodafone, in der Gemeinde Drachselsried einen 30 Meter hohen Mobilfunksender zu errichten, informiert, als geeigneten Standort sieht der Betreiber den Ortsteil Oberried/Tränk. Die in dieser Sitzung anwesenden Anlieger haben seinerzeit Widerstand gegen die Errichtung der geplanten Anlage angekündigt. Die Möglichkeit, einen alternativen Standort vorzuschlagen, lehnte der Gemeinderat seinerzeit ab.

Über die Bürgerversammlung in Oberried sollte nun die Bevölkerung über die geplante Mobilfunkversorgung durch Vodafone informiert werden. Bürgermeister Hans Hutter gab Informationen zum Sachstand des Vorhabens und wies darauf hin, dass von der Gemeinde keine Bestrebungen zum Ausbau des Mobilfunknetzes durch die Firma Vodafone ausgingen. Vodafone hat die Bernhart ConsKom GmbH & Co. KG, München mit der Akquisition und den damit verbundenen Abstimmungen mit der Kommune beauftragt, diese hat den Auftrag mittlerweile an die Firma Tele-Consult GmbH, Moosburg weitergegeben.

Vodafone will die Telekommunikationsinfrastruktur in der Gemeinde Drachselsried sowie die Qualität und Kapazität des Vodafone-Mobilfunknetzes entsprechend den Kundenanforderungen verbessern, die Funknetzplanung des Unternehmens sieht dringenden Bedarf für die Gemeinde, so lautet die Begründung des Betreibers. Bürgermeister Hutter zitierte Inhalte der Vereinbarung zwischen den in Bayern tätigen Mobilfunkbetreibern und der Bayerischen Staatsregierung, dem Bayerischen Gemeinde- und Landkreistag im Rahmen des Bayerischen Mobilfunkpaktes, um den Zuhörern die rechtlichen Vorgaben im Ausbau des Mobilfunknetzes und die eingeschränkte Einflussnahme durch die Gemeinde deutlich zu machen.

Die Gemeinde hat wenig bzw. keine Möglichkeiten, den Bau einer Anlage zu verhindern, die Gründe liegen im Baurecht von privilegierten Anlagen, darunter fällt auch die geplante Mobilfunkanlage. Wenn die Gemeinde keinen eigenen Grund für eine Mobilfunkanlage zur Verfügung stellt und den Bau auf einem privaten Grundstück ablehnt, kann die untere Bauaufsichtsbehörde am Landratsamt das von der Gemeinde rechtswidrig versagte Einvernahmen ersetzen. Im Umkehrschluss: die Gemeinde kann im Endeffekt das Bauvorhaben nicht verhindern.

Informationen zu Strahlungswerten, gesundheitliche Beeinträchtigungen und technische Details konnte Marcus de Ridder vom Referat „Elektromagnetische Felder“ des Bayerischen Landesamts für Umwelt in der Versammlung geben. Elektromagnetische Felder sind ein weites Themenfeld, er definierte den Begriff Strahlung und zeigte die Differenzierung und Wirkung von elektromagnetischen Feldern sowie das Messverfahren von Grenzwerten auf. Für das spezielle Thema Mobilfunkanlage stellte er ermittelte Grenzwerte von verschiedenen Funkdiensten vor, sowie das Verhältnis bzw. die Wirkung der Grenzwerte zu den Frequenzwerten, eine interessante, wenn auch dem Thema geschuldet eine sehr technische und physikalische Präsentation. Die Festsetzung der Grenzwerte durch die Politik basiert auf den von der Wissenschaft vorgeschlagenen Grenzwerten, die Einhaltung wird von der Bundesnetzagentur überwacht, das hat der Gesetzgeber sichergestell, informiert der Referent.

Viele Fragen der Anwesenden galt es von Seiten des Bürgermeisters und des Referenten zu beantworten. In der folgenden, sachlich geführten Diskussion entstand der Eindruck, dass die Sorgen und Befürchtungen um die Strahlenbelastung durch die Mobilfunkanlage für die Anwohner zerstreut oder zumindest abgemildert werden konnten und überwiegend eine optische Beeinträchtigung durch die Errichtung der Mobilfunkanlage befürchtet wird. Und dass der Bau dieser Anlage nicht verhindert werden kann, sobald sich ein Grundstückseigentümer findet, der Grund an den Mobilfunkbetreiber vermieten will, war mehrfach aus der Diskussionsrunde zu entnehmen. Einige Teilnehmer sahen Bedarf im Ausbau des Mobilfunknetzes im Sinne des Tourismus, denn vor allem Feriengäste klagen über schlechten Empfang.

Veröffentlicht am 09.11.2018

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Bürgerenergiepreis Niederbayern - Mein Impuls. Unsere Zukunft!

Bürgerenergiepreis Niederbayern - Mein Impuls. Unsere Zukunft!

10.000 Euro für die Energiezukunft: Bewerben Sie sich jetzt!

Jeder Mensch beeinflusst mit seinem Verhalten die Umwelt. Obwohl eine gesunde Umwelt den Meisten am Herzen liegt, sehen viele Menschen ihre Möglichkeiten zu nachhaltigem Handeln im Alltag nicht. Umso wichtiger sind Vorbilder, die Umweltschutz und nachhaltigen Umgang mit Energie vorleben. Viele Energiehelden, klein und groß, bringen mit ihrem lokalen Engagement die Energiewende voran. Das Bayerwerk und die Regierung von Niederbayern machen sich jedes Jahr auf die Suche nach den Helden der lokalen Energiezukunft, um sie mit dem Bürgerenergiepreis Niederbayern auszuzeichnen. Dadurch erfahren noch mehr Menschen von den vielen Impulsen, die Bürgerinnen und Bürger setzen. In Niederbayern beginnt nun die nächste Bürgerenergiepreis-Runde, bei der uns auch in diesem Jahr die Regierung von Niederbayern unterstützt.

Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kindergärten, die mit ihren Ideen und Projekten einen Impuls für die Energiezukunft setzen. Gefördert werden pfiffige und außergewöhnliche Ideen und Maßnahmen, die einen Energiebezug haben und sich mit den Themen Energieeffizienz oder Ökologie befassen. Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbetreibenden, die deren eigentlichen Geschäftszweck unterstützen (z. B. ein Heizungsbauer, der eine neue Wärmepumpe entwickelt hat).

Die Teilnahmebedingungen, der Bewerbungsbogen und Videos der Vorjahressieger sind im Internet unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Bewerben Sie sich für diesen Preis und zeigen Sie allen, mit welchen Ideen und Projekten Sie die Energiezukunft vorantreiben. Der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen kann zusammen mit Fotos und ergänzenden Unterlagen (max. 10 DIN A 4-Seiten) bis zum 15. Januar 2019 bei der Bayernwerk Netz GmbH, Corinna Hollweck, Lilienthalstraße 7, 93049 Regensburg, eingereicht werden.

Die Gewinner werden durch eine Fachjury benannt, die auch die Höhe des Preisgeldes festlegt.

Fragen zum Bewerbungsverfahren können an die Projektverantwortliche des Bayernwerks, Annette Seidel, Telefon 09 21-2 85-20 82, buergerenergiepreis@bayernwerk.de, gerichtet werden.

Veröffentlicht am 22.10.2018

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Büchereisiegel in Gold für die Bücherei in Drachselsried

Büchereisiegel in Gold für die Bücherei in Drachselsried

Grund zu großer Freude hat das Büchereiteam und ihre Leiterin Nicole Geiger, denn der St. Michaelsbund hat die kleine aber sehr aktive Bücherei in Drachselsried mit dem Büchereisiegel in Gold ausgezeichnet.

Um das Zertifikat zu erhalten, gilt es 15 gemäß der Gemeindegröße gültige Mindestanforderungen zu erfüllen, und diese Vorgabe hat die Drachselsrieder Bücherei in allen Kriterien geschafft. Nun ziert für die nächsten zwei Jahre das goldene Büchereisiegel die Eingangstür der Drachselsrieder Bücherei, dann erst wieder werden die Standards vom St. Michaelsbund, dem Dachverband für über 1.000 Büchereien in Bayern, geprüft.

Zu den Mindestanforderungen gehören die Erreichbarkeit per Telefon und Email, der Einsatz einer Büchereisoftware, die Zusammenarbeit mit Partnern wie z.B. Schulen und Kindergärten, Aktivitäten und Veranstaltungsangebote, regelmäßige Fortbildungen und ein entsprechendes Medienangebot, um nur ein paar der Anforderungen aufzuführen. Der St. Michaelsbund sieht den Katalog für die Mindestanforderungen als „dynamischen Prozess“, denn auch im Büchereiwesen gilt es, sich dem Wandel der Zeit anzupassen, so könnten sich die Anforderungen in zwei Jahren anders gestalten. Für das Büchereiteam ist es ein Ansporn, weiterhin engagiert zu arbeiten, mit neuen Ideen den Mitgliedern Freude am Lesen zu vermitteln und auch im gesellschaftlichen Gemeindeleben einen Beitrag zu leisten.

Bürgermeister Hans Hutter ist stolz auf die Drachselsrieder Bücherei, als Träger sorgt die Gemeinde für die erforderliche Ausstattung im technischen und finanziellen Bereich, sieht aber als wesentliches Merkmal für den Erfolg die „Software“, sprich die Arbeit des Büchereiteams, das zusammen mit der Büchereileiterin mit großem Engagement ehrenamtlich die Bücherei betreibt und einen großen Stamm an Lesern mit Lektüren versorgt.

Und ein nächstes Projekt steht schon in der Warteschlange, mit „Bücher suchen Freunde“ im Rahmen eines Tags der offenen Tür, möchte das Büchereiteam um neue Leser werben. Jedem neuen Mitglied wird bis zum Jahresende eine kostenlose Mitgliedschaft angeboten und kann dabei das Medienangebot in der Bücherei kennenlernen. Termin ist der 25. Oktober 2018, die Bücherei hat an dem Tag von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Veröffentlicht am 04.10.2018

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Gemeinde führt Straßensanierungen durch

Gemeinde führt Straßensanierungen durch

Die allgemeinen Straßensanierungsmaßnahmen im umfangreichen Straßennetz der Gemeinde Drachselsried sind momentan wieder am Laufen.

Das wirtschaftlichste und kostengünstigste Angebot in Höhe von 166.480 Euro kam von der Viechtacher Firma Strabag und dementsprechend wurde der Auftrag vom Gemeinderat vergeben. Das Unternehmen hat auch zügig mit der Ausführung begonnen. „In diesem Jahr haben wir dank der derzeitigen guten finanziellen Verhältnisse die Mittel gehörig aufstocken können“, meint Bürgermeister Hans Hutter. Das Budget für die Straßensanierungen wurde vom Gemeinderat für das laufende Jahr bei der Haushaltsaufstellung um das Zweieinhalbfache angehoben. Quer durch das Gemeindegebiet werden nun sanierungsbedürftige Straßen wieder instand gesetzt. Bürgermeister Hans Hutter bedankt sich bei den Anliegern und den Verkehrsteilnehmern für Ihr entgegengebrachtes Verständnis, dass es während der Bauaktivitäten zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kam.

 

Die umfangreichste Maßnahme war dabei der Eichenweg in Drachselsried. Hier war gefordert und geplant die Asphaltdecke mit vier Zentimetern abzufräsen, schadhafte Stellen im Unterbau zu sanieren und mit Bitukies und einer neuen Asphaltdecke herzustellen. Bei Baubeginn wurde jedoch festgestellt, dass die bestehende Asphaltschicht nur vier bis sechs Zentimeter beträgt. Ein Abfräsen war somit unmöglich, denn die verbleibende Restdecke wäre nicht mehr stabil gewesen. Da ein Ausbau in dieser Form nicht möglich war und später nur Ärger bereitet wurde festgelegt, den gesamten Asphalt auszubauen und stattdessen eine acht Zentimeter dicke Tragschicht und darauf eine Deckschicht mit einer Einbaustärke von vier Zentimetern herzustellen.

Veröffentlicht am 14.09.2018

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Kinder für Literatur begeistern: Das Bayernwerk verloste zehn Bücherkisten mit Bilder- und Kinderbüchern zusammengestellt von Experten

Kinder für Literatur begeistern: Das Bayernwerk verloste zehn Bücherkisten mit Bilder- und Kinderbüchern zusammengestellt von Experten

Wer im Kindesalter schon früh Spaß an Geschichten und am Lesen hat, profitiert später von guter Konzentrationsfähigkeit, Sprachvermögen und sozialer Kompetenz. Kindern kann durch spielerische Art und Weise Freude und Lust am Lesen vermittelt werden.

Seit vielen Jahren setzt sich das Bayernwerk für die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen ein, und unterstützt bayernweit Bibliotheken und Büchereien beispielsweise mit der Vergabe der Lesezeichen und dem Kinderbibliothekspreis. Außerdem unterstützt das Energieunternehmen den Paul-Maar Preis der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, der in diesem Jahr das erste Mal im Rahmen des Kinderbibliothekspreises vergeben wird.

Aus diesem Grund verloste das Bayernwerk in seinem Kundenmagazin „kommunal.info“ insgesamt 10 Bücherkisten mit Werken von Paul Maar und weiteren preisgekrönten Autoren.

Um die prall gefüllte Bücherkiste zu gewinnen, wollte das Bayernwerk von seinen Lesern wissen, welcher wertvolle Rohstoff bei der herkömmlichen Verbrennung von Klärschlamm im Gegensatz zur modernen Monoverbrennung verloren geht: Phosphor.

Die Vertreter der Gemeinde Drachselsried und der Gemeindebücherei St. Ägidius um 1. Bürgermeister Hans Hutter durften eine dieser Bücherkisten in Empfang nehmen. Dieser wertvolle Bücherschatz wird allen Lesern von Kinder- und Jugendliteratur in der Bücherei zur Verfügung stehen.

Veröffentlicht am 25.07.2018

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Die Jugendarbeit und Jugendpolitik im Blick

Die Jugendarbeit und Jugendpolitik im Blick

Seit letzter Woche sind Anna Wagner, die Geschäftsführerin des Kreisjugendring Regen, und Dirk Reichel, der Kommunale Jugendpfleger des Landkreises Regen, auf „Bürgermeister-Landkreis-Tour“. Sie besuchen jede Gemeinde, um mit den Bürgermeistern und Jugendbeauftragten ins Gespräch zu kommen. Auch bei Bürgermeister Hans Hutter sprachen die beiden vor.

Vorrangig ging es dabei um die Vorstellung der beiden Fachkräfte und ihre unterschiedlichen Aufgabenbereiche. Beide Fachkräfte vereint jedoch auch etwas Gleiches: Sie setzen sich gemeinsam für gute Lebensbedingungen von jungen Menschen ein, Wagner mit dem besonderen Blick auf die Jugendarbeit in den Verbänden und Jugendgruppen, Reichel mit Blick auf die Infrastruktur der Jugendarbeit vor Ort.

Beim Austausch mit den Verantwortlichen in den Gemeinden streifen Wagner und Reichel in ihren Gesprächen auch Themenbereiche, wie die Herausforderungen für die Jugendarbeit in Sachen Demographie, die Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit im Landkreis und weitere jugendrelevante Themen, die bei den Gesprächen vor Ort auftauchen.

Gerade die Beschäftigung mit Frage nach den Bedingungen für die Jugendarbeit in der Zukunft, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen, die der demographische Wandel mit sich bringt, ist beiden Fachkräften ein wichtiges Anliegen.

Im Gepäck hatten sie die druckfrische Broschüre des Bayerischen Jugendring (BJR) zu „Jugendgerechten Kommunen in Bayern“. In dieser finden die Gemeindeverantwortlichen neben dem Positionspapier des BJR auch Grundlagen und Empfehlungen einer gelingenden Kommunalen Jugendpolitik als Standortfaktor für Kommunen mit Zukunft.

In der Gemeinde Drachselsried suchen wir seit längerer Zeit eine/n ehrenamtlichen Jugendbeauftragte/n. Der/Die Jugendbeauftragte hat die Aufgabe, als Bindeglied zwischen Kindern und Jugendlichen vor Ort und der Gemeindeverwaltung bzw. dem Gemeinderat zu fungieren. Sie/Er soll gerne mit den Jugendlichen diskutieren und deren Anliegen und Ideen beim Gemeinderat vorbringen.

Veröffentlicht am 21.07.2018

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Übergabe Förderbescheide für Schnelles Internet

Übergabe Förderbescheide für Schnelles Internet

Die Kommunen in Niederbayern engagieren sich hervorragend beim Breitbandausbau. Mit 257 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 99 Prozent im Förderverfahren. 248 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 142 Millionen Euro zugesagt. Ein Teil der Fördermittel von maximal rund 216,67 Millionen Euro für Niederbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Staatsminister Füracker.

Von Staatsminister Füracker und Staatssekretär Dr. Reichhart wurden im Bayerischen Finanzministerium in München 21 Bescheide mit einer Fördersumme von rund 10,4 Millionen Euro an 20 Gemeinden im Regierungsbezirk Niederbayern übergeben.

Für die Gemeinde Drachselsried haben Bürgermeister Hans Hutter und Breitbandbeauftragter Johann Geiger einen Förderbescheid über 651.172 € überreicht bekommen.


Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Drachselsried

Glasfaser-Ausbau: Mehr Tempo für Drachselsried

- Bestes Angebot – Telekom erhält Zuschlag für Netzausbau

- Mehr Tempo: mit bis zu 1.000 MBit/s surfen

- Rund 130 Haushalte können ab Fertigstellung die Hochgeschwindigkeitsanschlüsse nutzen

Die Telekom baut ihr Netz in Drachselsried aus. Rund 130 Haushalte in den Ortsteilen Riedlberg, Schönbach, Erlenweg, Waldweg, Maisau, Frath, Schmidwinkl, Holzebenweg, Barthlbühl, Waldwinkel, Gabelhof, Unterlesmannsried, Gewerbegebiet Bergener Straße, Brennersried, Kolbersbach und Staudenschedl bekommen ab Fertigstellung schnelles Internet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern der Cloud wird bequemer. Bürgermeister Hans Hutter und Vertreter der Telekom haben jetzt den Vertrag unterzeichnet.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde überzeugen konnten“, sagt Harald Albert, Regio Manager im Infrastrukturbetrieb der Region Süd der Deutschen Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Drachselsried. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So wollen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern den begehrten Zugang zum schnellen Internet ermöglichen. Zudem ist der Ausbau auch sehr wichtig für unsere Gewerbetreibenden und Beherbergungsbetriebe.“, sagt Bürgermeister Hans Hutter. In einem weiteren Verfahren möchte die Gemeinde Drachselsried noch einen Ausbau in den Ortsteilen Asbach und Grafenried realisieren.

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Abschlusspunkt im Wohnhaus wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Durch diese Glasfaser Übertragungstechnik sind bereits heute Bandbreiten bis zu 1.000 Mbit/s möglich.

Zur Technik und zum Zeitplan

Die Telekom wird nun mit der Feinplanung beginnen und anschließend rund 15 Kilometer Glasfaser verlegen. Zeitgleich baut das Unternehmen moderne Glasfaser Übertragungstechnik auf. Für dieses Projekt werden 9 Glasfaser Verteiler am Straßenrand erstellt. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen an das Gesamtnetz der Telekom. Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen.

Glasfaser gibt es nur gemeinsam

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Wilhelm Köckeis, Breitband Beauftragter der Deutschen Telekom Technik. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung für den Hausanschluss mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen.“ Die 121 Eigentümer werden von der Telekom deshalb direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.

Der Weg zum neuen Anschluss

Bereits heute können sich interessierte Kunden auf www.telekom.de/schneller für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald die schnellen Anschlüsse gebucht werden können. Den Bürgerinnen und Bürgern, die ab Fertigstellung das schnellere Internet nutzen wollen, müssen neue Verträge abschließen oder bereits bestehende anpassen. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren.

Veröffentlicht am 09.02.2018

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Flurneuordnung Oberbrettersbach: Viechtach und Drachselsried bauen einen gemeinsamen Kernweg

Flurneuordnung Oberbrettersbach: Viechtach und Drachselsried bauen einen gemeinsamen Kernweg

Zwischen den zwei ILE-Gemeinden Viechtach und Drachselsried wird ein Kernweg erneuert. Mit der Überreichung der Einleitungsurkunde an Viechtachs Bürgermeister Franz Wittmann und Drachselsrieds Bürgermeister Hans Hutter startete Abteilungsleiter Michael Kreiner vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern am Montag die Flurneuordnung Oberbrettersbach. Für die Durchführung des Verfahrens stellt das Amt Fördermittel des Freistaats Bayern in Höhe von rund 800.000 Euro bereit.

Mit den Familien Kilger, Schrötter, Sigl und Kollmer haben sich alle betroffenen Anlieger der Maßnahme im Sitzungssaal des Rathauses eingefunden. "Ungewöhnlich, dass alle hier sind", bemerkte Kreiner. "Jeder will eine ausgebaute Straße, aber wenn es dann daran geht, Grund bereitzustellen, sieht es gleich ganz anders aus". Das Programm zur Kernwegeerneuerung wurde von Staatsminister Helmut Brunner aufgelegt. Kreiner erläuterte die konkrete Maßnahme, welche in den Kernwegekonzepten der ILE Donau-Wald und ILE Zellertal mit der höchsten Priorität aufgeführt ist. "Wir arbeiten nach dem Windhundprinzip", erklärte Kreiner. Soll heißen: Wer zuerst Unterlagen vorlegt und mit den Anliegern ein Einverständnis erreicht, dessen Antrag wird auch zuerst bearbeitet. Dass die beiden ILE-Gemeinden Viechtach und Drachselsried zuerst zum Zug kamen, hänge aber auch mit dem interkommunalen Charakter der Maßnahme zusammen.

Mit der Verbindung zwischen dem Gemeindeteil der Stadt Viechtach und der Gemeinde Drachselsried wird das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern zum ersten Mal eine Maßnahme im Bereich Kernwegenetz nicht nur finanziell fördern, sondern auch in der Umsetzung begleiten. Diese Pionierarbeit wird von Projektleiter Baudirektor Franz Stark in die Hand genommen. Bis November sollen die ersten Konzepte stehen und mit den Anliegern diskutiert werden. Geplant sind 3,50 Meter breite Wege, asphaltiert und mit einem tragfähigen Bankett. Dieser Ausbau biete im land- und forstwirtschaftlichen Betrieb Vorteile für die Anlieger.

Gleichzeitig sei aber auch mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den neu ausgebauten Wegen zu rechnen, wie Stark einräumte. Die beteiligten Grundeigentümer würden aber in die Planung miteinbezogen, um den größtmöglichen Nutzen zu erreichen. Die anwesenden Grundstückseigentümer freuten sich folglich, zusammen mit den Bürgermeistern Wittmann und Hutter, über den Beginn des Flurneuordnungsverfahrens Oberbrettersbach. Michael Kreiner betonte die Wichtigkeit dieser Infrastrukturmaßnahme für den ländlichen Raum, besonders für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe.

Bildnachweis: Thomas Hobelsberger, Viechtacher Anzeiger.

Veröffentlicht am 11.10.2017

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Ländliches Kernwegenetzkonzept der Gemeinden Arnbruck und Drachselsried

Ländliches Kernwegenetzkonzept der Gemeinden Arnbruck und Drachselsried

Die "alte" ILE Zellertal, noch ohne den Markt Bodenmais und die Gemeinde Langdorf, hat ein weiteres gemeinsames Projekt abgeschlossen. Das gemeinsam erstellte Ländliche Kernwegenetz wurde vorgestellt. Betreut wurden die Kommunen dabei von der BBV LandSiedlung, einer Dienstleistungsgesellschaft des Bayerischen Bauernverbands.

Im Fokus dieses Projektes, das durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern (ALE) gefördert wird, stehen die landwirtschaftlichen Wirtschaftswege und die Gemeindeverbindungsstraßen, die als klassifizierte ländliche Kernwege in Frage kommen. Technischer Fortschritt, größere Maschinen und der landwirtschaftliche Strukturwandel mit mehr überörtlichen Verkehr aufgrund weiter entfernter Pachtflächen stellen andere Anforderungen an das Wegenetz als noch vor einigen Jahrzehnten: größere Wegbereiten und eine höhere Tragfähigkeit sind erforderlich. Aber auch der Tourismus und die Freizeitnutzer drängen auf die Wirtschaftswege. Radfahrer, Wanderer und Reiter zeugen von einem anderen Mobilitäts- und Freizeitbedürfnis. Die Wege werden also multifunktional von verschiedenen Nutzergruppen gleichermaßen in Anspruch genommen.

Albert Meister, als Projektleiter der BBV LandSiedlung und Jonas Wilhelm, waren für das Konzept in den Fluren der ILE Zellertal unterwegs, haben gemeindeübergreifende Wirtschaftswege begutachtet, die für den überörtlichen landwirtschaftlichen Verkehr bedeutsam sind, den Bauzustand erfasst und katalogisiert. Alle betroffenen Wege wurden so nach deren Zustand beurteilt und mögliche Ausbaukosten abgeschätzt. Die Wege wurden außerdem kategorisiert in eine kurzfristige (bis 5 Jahre) und mittelfristige (5 bis 15 Jahre) Umsetzungspriorität, so dass die Zeitspanne für die Umsetzung insgesamt auf rund 15 Jahre beziffert werden kann. Hauptziel des vorgelegten Konzeptes ist ein leistungsfähiges Hauptwegenetz für die Landwirtschaft, angepasst, an die veränderten Bedingungen. Vorhandene Staatsstraßen können natürlich auch als Äste des Kernwegenetzes fungieren, wurden aber weder bautechnisch untersucht noch sind sie im Rahmen dieses Konzeptes förderfähig.

Das Kernwegenetz stellt zunächst ein Grundkonzept für mögliche Investitionen dar, an das sich die Gemeinden orientieren können. Gefördert wird ein möglicher Ausbau oder die Sanierung eines Kernweges durch das Amt für Ländliche Entwicklung. Alle Wege, die in das Konzept aufgenommen wurden und im Gemeindegebiet Arnbruck und Drachselsried liegen, sind förderfähig. Die Gemeinden entscheiden dann, ob ein Antrag zum Ausbau eines Kernwegenetzes an das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern gestellt wird. Die Kommunen werden so bei der Bewältigung der notwendigen technischen und strukturellen Anpassung der Straßen und Wege im ländlichen Raum unterstützt.

Veröffentlicht am 23.05.2017

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Flexible Grundschule auch in Drachselsried

Flexible Grundschule auch in Drachselsried

Ab September 2017 können Kinder an insgesamt 243 bayerischen Grundschulen die ersten beiden Jahrgangsstufen in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen. Zum Schuljahr 2017/2018 werden zusätzlich zu den bereits bestehenden 216 Profilschulen 27 weitere Grundschulen „Flexible Grundschule“. Darunter befindet sich auch die Grundschule Drachselsried. Das hat Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle in München bekanntgegeben.

„Die Flexible Grundschule schafft die Voraussetzungen dafür, dass jedes Kind in seinem persönlichen Tempo lernen kann. Ausgehend von den Begabungen und individuellen Fähigkeiten geht die flexibel angelegte Eingangsstufe auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes besonders ein“, sagte Minister Spaenle bei der Bekanntgabe der neuen „Flexiblen Grundschulen“.

„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern für das Erlernen grundlegender Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen die Zeit geben, die sie brauchen“, ergänzte der Minister. „Ein nachhaltiger Kompetenzerwerb ist elementar für ein solides Fundament der Schullaufbahn der jungen Menschen“, so Minister Spaenle. Lehrkräfte stellen ausgehend vom individuellen Lern- und Leistungsstand Lernangebote bereit, die der Lernentwicklung jedes einzelnen Kindes in besonderer Weise gerecht werden.

Die Schulen erhalten je nach Situation vor Ort zusätzliche Lehrerwochenstunden, damit die Lehrkräfte die nötige Differenzierung in ihrem Lernangebot leisten können. Die Lehrkräfte selbst werden in Fortbildungen auf die Arbeit in den jahrgangsgemischten Klassen der „Flexiblen Grundschule“ vorbereitet.

Veröffentlicht am 05.04.2017

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Schnelles Internet für Drachselsried

Schnelles Internet für Drachselsried

Endlich – das Zeitalter der langen Übertragungs- oder Ladezeiten im Internet gehören der Vergangenheit an, zumindest vorerst für die Drachselsrieder und die Ortsteile Blachendorf, Rehberg, Unterrehberg, Oberried, Unterried, Frathau und Lesmannsried.

In einem eigens angerichteten Pressetermin zur Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe konnte Bürgermeister Hans Hutter die für die Umsetzung des Breitbandausbaus verantwortlichen Firmen-Vertreter von der Telekom, vom K+B expert Fachmarkt als Partner der Telekom, der ausführenden Baufirma Kollmer und Johann Geiger, den Breitbandbeauftragten der Gemeinde, begrüßen. Gleichzeitig konnte der Bürgermeister verkünden, dass derzeit die Planung der zweiten Ausbaustufe läuft und er von einem ebenfalls reibungslosen Ablauf überzeugt ist. Die Gemeinde plant in der zweiten Ausbaustufe den Anschluss von allen übrigen Haushalten ans schnelle Internet damit keine unterversorgten Flecken mehr bestehen.

Rund 1.100 Haushalte profitieren nun vom VDSL-Ausbau, die Telekom hat das Datennetz mit der neuesten Technik ausgestattet und die Anschließer können mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde rechnen. Neben dem Vorteil eines schnellen Internets sind auch weitere Leistungen, wie Internetfernsehen in sehr guter Qualität und Videos herunterladen sowie der Empfang des Pay-TV Sky möglich. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil und in einer modernen Gesellschaft nicht mehr weg zu denken, sein Unternehmen treibt den Internetausbau auf dem Land seit Jahren voran, resümiert Harald Albert von der Telekom. Nach Auskunft der Telekom, wurden rund 11 km Glasfaserkabel in Zusammenarbeit mit der Firma Kollmer Bohr und Tiefbau GmbH neu verbaut. Laut Thomas Wüst, Marktleiter des K+B expert Fachmarkts in Bad Kötzting bietet seine Firma im Telekom Shop dem Kunden individuelle Beratung in der Abstimmung des Angebots auf seine Bedürfnisse. Wenn der Kunde das schnelle Internet nutzen möchte, muss er einen neuen Anschluss herstellen lassen, denn von selbst wird nichts schneller. Informationen, was für die Nutzung der neuen Technik benötigt wird, sind über die Telekom abrufbar oder kann im Telekom Shop der Fachmärkte erfragt werden. Über die Internetadresse www.telekom.de/schneller kann der Kunde die Ausbaupläne der Telekom einsehen und die Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und über www.telekom.de/verfuegbarkeit Produkte und Tarife prüfen.

Bürgermeister Hans Hutter zeigte sich zufrieden über die Entwicklung in der Gemeinde Drachselsried und freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger in den ausgebauten Ortsteilen nun das schnelle Internet nutzen können. Für die gute Zusammenarbeit bedankte er sich bei allen Partnern mit einem Schmankerl-Paket.

Veröffentlicht am 28.09.2016

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