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Vorlesetag an der Grundschule

Vorlesetag an der Grundschule

Bundesweiter Vorlesetag auch an der Grundschule Drachselsried  - Bücherei schickt Lesepaten

In diesem Jahr konnte der bundesweite Vorlesetag wieder im Normalmodus stattfinden, gemeinsam hatten die Bücherei und die Grundschule diese Veranstaltung organisiert.
Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Deutschen Bahn Stiftung und der Stiftung Lesen und fällt turnusmäßig auf den dritten Freitag im November. Eine von den Initiatoren durchgeführte Studie hatte ergeben, dass Vorlesen einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern hat. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, verfügen demnach über einen größeren Wortschatz und haben später selbst Spaß am Lesen. Mit dem Bundesweiten Vorlesetag soll auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam gemacht werden.

Die Grundschule Drachselsried beteiligt sich jedes Jahr am Bundesweiten Vorlesetag, die Lesepaten stellt die Bücherei Drachselsried. Vier Lesepaten inklusive Bürgermeister Johannes Vogl hatten sich auf das Vorlesen in der Grundschule vorbereitet und altersgerechte, interessante Lektüren ausgewählt.

Für die Klasse 1 / 2 a hat sich Barbara Koller, sie war viele Jahre Lehrerin an der Grundschule, die Geschichte „Kasperle und der Zauberbesen der Hexe Zottelkopf“ ausgesucht. Aufmerksam verfolgten die Buben und Mädchen die spannende Geschichte vom Kasper und dem Zauberbesen. Gemeinsam mit einem Komplizen raubte das Kasperle der alten Hexe den Zauberbesen und flog damit durch die Luft. Was dann alles passierte und wie die Geschichte endete, das erfuhren die Schüler zum Ende der Vorlesestunde.

Hilde Brem, bis zum Schuljahresende war sie Rektorin an der Grundschule, freute sich über ihren Einsatz an der bisherigen Wirkungsstätte. Das Bilderbuch „Der kultivierte Wolf“ war ihr Lesebeitrag, sie hatte aber nicht nur vorgelesen, sondern die Geschichte mit Illustrationen und viel schauspielerischen Talent vorgetragen. Sie hat die Kinder der Klassen 1 / 2 b in den Vortrag aktiv eingebunden, diese haben mit Begeisterung mitgemacht. Ungewöhnlich an der Geschichte war, dass der Wolf unbedingt lesen lernen wollte, und am Ende hat er dann sein Ziel erreicht und war wohl der erste „kultivierte“ Wolf.

Die dritte Klasse hat die Geschichte aus dem Buch „Das Kicherschwein“ von Ingrid Uebe gehört. Rita Aschenbrenner liebt dieses Buch, das selbst ihre Kinder schon als Vorleselektüren bevorzugt hatten. Die Geschichte im Buch ist sehr witzig, das hat den Buben und Mädchen gefallen und für so manchen Lachanfall gesorgt. Das Kicherschwein hat klasse Ideen, macht viel Quatsch und richtet ein großes Durcheinander an.  Es macht eigentlich das, was man als Kinder (und auch Erwachsener) nicht machen soll. Die Geschichte war nicht nur unterhaltsam, sie hatte zudem auch pädagogischen Inhalt.

In der vierten Klasse hat Bürgermeister Johannes Vogl aus dem Buch „Der geheime Schlüssel zum Universum“ von Lucy und Stephen Hawking gelesen. Das Universum ist sicher für manche Viertklässler ein großes Interessengebiet, mit Stephen und Lucy Hawking begaben sich die Schüler auf eine rasante Abenteuerreise durch Zeit und Raum. Die Protagonisten des Kinder- und Jugendromans besitzen über einen superintelligenten Computer den Schlüssel für die Tür zum Universum.  Auf ihrer Reise durch das All erleben sie aufregende und spannende Abenteuer.

In der Abschlussbesprechung der Lehrer und Lesepaten war man sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war, die sowohl den Kindern als auch den Lesepaten großen Spaß gemacht hat.


Text und Bilder: Ilse Probst

Titelbild: Bürgermeister Johannes Vogl las der vierten Klasse aus dem Buch „Der geheime Schlüssel zum Universum“ von Lucy und Stephan Hawking vor

Veröffentlicht am 21.11.2022

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Gartenbauverein spendet an Grundschule

Gartenbauverein spendet an Grundschule

Der Gartenbauverein Ober-/Unterried hat sich zum Ziel gemacht, die Jugendarbeit in Vereinen, Kindergärten und Schulen in der Gemeinde zu fördern. Zur Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt werden von Gartenbauvereinsmitgliedern jedes Jahr Kräuterbuschen gebunden und vor den Gottesdiensten in der Expositurkirche Oberried und in der Pfarrkirche Drachselsried gegen eine freiwillige Spende an die Gottesdienstbesucher abgegeben.

Die Einnahmen aus dem Kräuterbuschen Verkauf zu Mariä Himmelfahrt werden jedes Jahr an eine Einrichtung gespendet, in diesem Jahr durfte sich die Grundschule Drachselsried über eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 300 Euro freuen. Vorstand Max Koller (rechts) und seine Stellvertreterin Maria Vogl (links) überreichten den Betrag an Schulleiterin Susanne Karmann (Mitte). Karmann bedankte sich auch im Namen der Schulkinder für die Spende, das Geld kommt auf alle Fälle den Kindern zu Gute. Es werden Pausenspielgeräte oder sonstige Geräte damit finanziert, sagte sie.

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 16.11.2022

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Willi-Vogl-Gedächtnisschau des Geflügelzuchtvereins

Willi-Vogl-Gedächtnisschau des Geflügelzuchtvereins

Die Züchter blieben ihrem Hobby treu
570 Tiere bei der Willi-Vogl-Gedächtnisschau ausgestellt.

Nach zwei harten „Coronajahren“ durften die Geflügelzüchter ihre Tiere einem breiteren Publikum wieder präsentieren. Der gute Besuch der Ausstellung und vor allem die Teilnahme von 35 Züchtern, darunter elf Jugendliche, begeisterten den Vorsitzenden Michael Danzer.

Bei seiner Begrüßung dankte er den vielen Helfern, allen voran den Ausstellungsleitern Tobias Marschall und Martin Spießl. Bürgermeister Johannes Vogl kam zur Siegerehrung, die beiden Wanderpokalstifter Gemeinderat Hans Hutter und Richard Gruber, die Kreisjugendleiterin Petra Schober und die Vorsitzenden der befreundeten Vereinen Ilse Bielmeier vom KZV Arnbruck und Johannes Bauer vom GZV Teisnach. Alle Züchter blieben in der Coronazeit bei der Stange und zeigten welche Rassenvielfalt sie züchten. Mit 300 Tauben, 200 Hühner, 20 Puten, elf Perlhühner und neun Gänsen war die Schau sehr gut bestückt.

Die 570 Tiere wurden von sieben Preisrichtern auf ihre Rassemerkmale begutachtet und bewertet, erklärte Ausstellungsleiter Marschall. Mit der Bewertung sei er sehr zufrieden und beweist, dass gutes Tiermaterial gezüchtet wurde. Jugendleiter Stefan Vogl war vom hohen Meldeergebnis überrascht, dass die Jugend 175 Tiere zur Ausstellung brachten, die teils sehr gute Ergebnisse einbrachten. Er dankte den Eltern und Großeltern für die Unterstützung der Jugend.
Bürgermeister Johannes Vogl war beeindruckt von der Vielzahl der unterschiedlichen Tiere und Rassen. Auf fand es bewundernswert, dass die Züchter auch in der Coronazeit ihr Hobby nicht vernachlässigt haben. Die Vereinsvorsitzenden Bielmeier und Bauer bekräftigen ihre Verbundenheit mit dem GZV Blachendorf. Danzer bedankte sich bei Kathrin Falter mit einem Blumenstrauß für die Überlassung des Saales für die Ausstellung.
Den Namensgeber der Gedächtnisschau, Willi Vogl bezeichnete der Vorsitzende als eine große Persönlichkeit und als Gründungsmitglied des Geflügelzuchtvereins Blachendorf im April 1971. Von Beginn an übernahm er mit dem Amt des 2. Vorsitzenden bis 1987 Verantwortung im Verein und war noch lange Jahre Ausschussmitglied. Mit seinen gezüchteten ‚Tauben konnte er viele Preise holen. Und besuchte mit Vorliebe die Taubenmärkte in der Umgebung. Mit der Gedächtnisschau will der GZV Blachendorf die Arbeit des im Dezember 2020 verstorbenen Willi Vogl würdigen.
Vereinsmeister bei den Hühnern ist Reiner August mit Zwergfriesenhühner, gefolgt von Matthias Kilger mit Zwergsussex und Michael Danzer mit Zwergrheinländer. Vereinsmeister Tauben ist Alois Pinzl mit Stellerkröpfer gefolgt von Dominik Pollak und Christian Högerl ebenfalls Stellerkröpfer. Vereinsjugendmeister wurde Nina Steinbauer mit Zwerg Amroks gefolgt von Lukas Spießl mit Perlhöner und Milena Sturm mit Zwerg-Wyandotten. Jugendmeister Tauben wurde Fabian Högerl vor Mia Muhr und Lea Weinberger alle mit Stellerkröpfer. Den Landesverbandsjugendpreis errang Mia Muhr. Den Landesverbandspreis bekam die Zuchtgemeinschaft Spießl/Danzer mit Cröllwitzer Pute vor Martin Spießl mit der fränkischen Landgans und Brigid Bär mit Brahma rebhuhnfarbig. Gedächtnisbänder bekamen Tobia Marschall, Hans Laumer, Michael Danzer, Reiner August, Dominik Pollak, Richard Greil und Fabian Högerl. Den Wanderpokal Hühner durfte sich Reiner August für ein Jahr mit nach Hause nehmen und den für Tauben Fabian Högerl.

Bild: Die Sieger der Willi-Vogl-Gedächtnisschau mit Bürgermeister Johannes Vogl (l.) und Vorsitzendem Michael Danzer

Text und Bild: Edi Reith

Veröffentlicht am 14.11.2022

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English Playtime im Kindergarten "Kleine Tausendfüßler"

English Playtime im Kindergarten

Die Sparkasse Regen-Viechtach unterstützt das Projekt
Am 21. Oktober 2022 bekamen die Vorschulkinder im Kindergarten „Kleine Tausendfüßler“ in Drachselsried Besuch von Oliver Madest, dem Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Drachselsried. Er überreichte den Kindern je eine Arbeitsmappe mit Inhalt für das Projekt „English Playtime – Englisch im Kindergarten“.

Die Sparkasse unterstützt dieses Projekt weil sie überzeugt ist, dass es für die Zukunft der Kinder von existenzieller Bedeutung sein wird, englisch zu können. Die Fremdsprache ist Grundlage für ein Arbeitsleben in der Zukunft. Nicht nur für akademische Berufe, sondern für jeden Handwerker wird Englisch Voraussetzung sein, im Zeichen des erweiterten Europa und der Globalisierung der Wirtschaftsräume, im Berufsleben bestehen zu können. „Die Sparkasse“, so Oliver Madest, „leistet im Rahmen ihres öffentlichen Auftrages in Zusammenarbeit mit der vhs Arberland einen besonderen Beitrag für die Zukunftssicherung unserer Region“. Die Sparkasse lässt sich das jährlich rund 50 000 Euro kosten. 
Mittlerweile nehmen 20 Kindergärten des Landkreises Regen Englischunterricht in 41 Gruppen an dem seit 2004 laufenden Projekt teil. Alle Kindergärten wurden über das Angebot der Sparkasse Regen-Viechtach in Kooperation mit der Volkshochschule Regen informiert und konnten ihre Kinder dafür anmelden. Einmal wöchentlich werden die Lerneinheiten von aktuell 12 Dozentinnen spielerisch den Kindern Englisch vermittelt. Unterstützt werden auch zwei Schulen mit 47 Kindern der ersten und zweiten Klasse von diesem Projekt. Die Kinder lernen in diesem Alter besonders leicht. Der Sprachforscher Jürgen Meisel vom Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit der Universität Hamburg wird in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung wie folgt zitiert: „Die optimale Phase, in der Kinder am besten die Grammatik und die Phonologie einer Sprache aufnehmen und erlernen, liegt vermutlich zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr. Mit zehn Jahren ist es auf jeden Fall zu spät“.
325 Kindergartenkinder im Landkreis nutzen das Angebot der Sparkasse englisch zu lernen. Schon nach wenigen Lerneinheiten, die sie spielerisch und an konkreten Themengebieten wie Formen und Farben, vermittelt bekommen, sprechen und verstehen die Kinder diese Sprache. In Drachselsried nehmen 22 Kinder am Englischunterricht, der nicht leistungsorientiert ist, teil. 

Bild: Mit Freude nahmen die Kinder die Arbeitsmappen von Oliver Madest (l.) entgegen. Ebenso freuten sich Eva Pauli (2. v. l.) von der vhs Arberland, Kindergartenleiterin Stephanie Preuß (r. kniend) und Englischdozentin Vanessa Schedlbauer (r.) mit den  Vorschulkindern.

Text: Eduard Reith

Veröffentlicht am 24.10.2022

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Feierlicher Gottesdienst für Ehejubilare

Feierlicher Gottesdienst für Ehejubilare

Mit einem festlichen Gottesdienst zum Tag der Ehejubilare feierten Ehepaare aus der Pfarrei Drachselsried und Expositur Oberried gemeinsam das Ehejubiläum, Pfarrvikar Stefan Brunner zelebrierte den Dankgottesdienst. Elf Paare traten nochmals vor den Altar um den Segen Gottes zu empfangen.

Pfarrvikar Brunner begrüßte die Jubilare, die vor fünf bis 55 Jahren vor Gott ihr Eheversprechen abgegeben haben. Eure Lebenssituationen werden sicher sehr unterschiedlich sein, aber zwei Dinge habt ihr gemeinsam, ihr habt in der Liebe zusammengefunden und vor Gott in der Kirche den christlichen Ehebund geschlossen. Es ist eine Gnade, gemeinsam älter werden zu können. Früher waren goldene Hochzeiten wegen der kürzeren Lebenserwartung etwas Seltenes, heute ist es schmerzlich, viele Ehen scheitern zu sehen, umso wertvoller ist ein Jubiläum wie das Ihre heute, diese Worte richtete der Geistliche an die Jubilare. Während des Segensgebetes, das Pfarrvikar Brunner sprach, reichten sich die Paare wie bei ihrer Trauung die rechte Hand, den Segen Gottes empfing in einer feierlichen Zeremonie jedes Paar einzeln durch Handauflegung des Geistlichen vor dem Altar. Gemeinsam sprachen die Ehepaare ein Dankgebet. 

Nach dem Gottesdienst hatte der Pfarrgemeinderat alle Jubilare zur Feier in das festlich geschmückte Pfarrheim Sankt Maria eingeladen. Pfarrgemeinderatssprecherin Martina Schmelmer konnte Pfarrvikar Stefan Brunner, den Drachselsrieder Kirchenpfleger Josef Zisler, er war einer der Jubilare, und Bürgermeister Johannes Vogl begrüßen und trug zu Ehren der Ehejubilare das Gedicht „Glück ist Liebe, Liebe ist Glück“ vor. Danach überreichte Pfarrvikar Brunner jedem Ehepaar eine während des Gottesdienstes gesegnete Kerze, die mit einem Spruch des früheren Papstes Johannes Paul II „Liebe besiegt jede Schwierigkeit“ verziert ist. Es ist eine gute Fügung des Himmels, dass die Kerzen einen Spruch des Tagesheiligen tragen, denn am 22.10. ist der Gedenktag von Papst Johannes Paul II. Keiner hat bei der Auswahl des Spruches gewusst, dass die Kerzen exakt am Gedenktag und zugleich Jahrestag der Amtseinführung von Papst Johannes Paul II überreicht werden. Pfarrvikar Brunner sah es als kleinen Wink des Himmels.
Brunner hat sich gefreut, dass alle gekommen sind und dem Herrgott Dank sagten für die gemeinsame Zeit und besonders gefreut hat ihn das große Engagement des Pfarrgemeinderats, der die Feier so gut vorbereitet, mitgestaltet und so liebevoll hergerichtet hat. Brunner und Pfarrgemeinderatssprecherin Martina Schmelmer bedankten sich namentlich bei allen, die mitgeholfen haben, den Gottesdienst zu gestalten und die anschließende Jubiläumsfeier im Pfarrheim zu organisieren und zu betreuen. Ein besonderer Dank wurde an den Hochsteinchor Oberried gerichtet, der Männerchor hat mit der „Waldlermesse“ die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen, und an Nachwuchsmusiker Niko Rendulic für die musikalische Unterhaltung im Pfarrheim. Auch Bürgermeister Johannes Vogl nahm am Gottesdienst und an der Feier teil, er gratulierte allen Ehejubilaren und wünschte allen noch viele gemeinsame und glückliche Jahre. Sowohl die Heilige Messe als auch die Jubiläumsfeier im Pfarrheim fanden in einem besonderen festlichen Rahmen statt.

Die Ehejubilare:
55 Jahre: Berta und Günther Stopfer; Gisela und Baptist Hirtreiter
50 Jahre: Rita und Johann Hutter
45 Jahre: Kreszenz und Michael Schmelmer
40 Jahre: Rita und Josef Zisler, Johanna und Anton Schrötter, Rosemarie und Richard Muhr
35 Jahre: Gerlinde und Uwe Behringer; Maria Magdalena und Josef Strohmeier
25 Jahre: Margareta und Walter Bauernfeind
5 Jahre: Christina und Alois Kolb

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 22.10.2022

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Bürgerversammlung in Drachselsried

Bürgerversammlung in Drachselsried

Viele Zahlen hatte Bürgermeister Vogl bei der Bürgerversammlung präsentiert

Zur ersten Bürgerversammlung in Präsenz hatte Bürgermeister Johannes Vogl in die Schulturnhalle eingeladen. Gut 30 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt. Fragen zu seinen Ausführungen wurden nicht gestellt und im Rathaus gingen im Vorfeld auch keine schriftlichen Anfragen ein.

Der Bürgermeister gab einen Überblick wie Verwaltung und Bauhof gegliedert sind und gab Einblick in die Personalstruktur. Zu den gemeindlichen Einrichtungen gehören noch der Kindergarten „Kleine Tausendfüßler“, das Montessorie-Kinderhaus und die Ganztagsschule. Insgesamt sind rund 50 Personen bei der Gemeinde beschäftigt, was einem Kleinunternehmen entspricht. Dies spiegelt sich auch in den Personalausgaben.
Der Zusammenschluss der vier Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf zu der ILE-Zellertal ermöglichte eine gemeinsame Wanderwegebeschilderung, zudem können Kleinprojekte von Vereinen oder Privatpersonen bezuschusst werden. Beim Bürgerserviceportal sieht der Bürgermeister noch viel Luft nach oben, es könnte besser in Anspruch genommen werden. 
Die größeren Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes erläuterte Vogl an Hand einer Übersicht. Demnach sind die Schlüsselzuweisung und die Gewerbesteuer die größten Einnahmeposten. Bei den Ausgaben schlagen die Kreisumlage und die Personalausgaben am meisten zu Buche. Erfreuliches vermeldete Vogl vom Schuldenstand der sich seit 2018 fast halbiert hat und jetzt bei 1,8 Millionen Euro steht, was einer „Pro-Kopf“ Verschuldung von 739 Euro je Einwohner entspricht. Erfreulich auch die Entwicklung der Einwohnerzahl die derzeit bei 2554 liegt. Dies liegt weniger an mehr Geburten als am vermehrten Zuzug in die Gemeinde. Während bei Geburten, Eheschließungen und Todesfällen kaum Unterschiede zu den Vorjahren zu registrieren sind, fallen die vermehrten Kirchenaustritte auf, so aus dem Standesamt. 
Einen breiten Raum räumte Bürgermeister Johannes Vogl den Bauleitplanungen ein. Er erinnerte an alle Änderungen von Flächennutzungs- und Bebauungspläne und erläuterte sie den Zuhörern. Wenn dies auch viel Verwaltungsaufwand bedeutet, so ist die Planungssicherheit für die Antragsteller und die Gemeinde von Wichtigkeit. Beim Breitbandausbau befindet sich die Gemeinde in der Phase drei, Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom war im Januar, ab da hat der Vertragsnehmer vier Jahre Zeit zur Abwicklung der Maßnahme. 
Die energetische Sanierung der Turnhalle wurde auf den Weg gebracht, ebenso das Sanierungskonzept für die Grundschule. Verbunden damit ist der Neubau des Kindergartens, der ebenfalls angestoßen ist. Zum Neubau Feuerwehrhaus vermeldete Bürgermeister Vogl, dass die Eingabepläne noch dieses Jahr fertig sein werden und dann ein Förderantrag gestellt werden kann. Nach der Mängelbeseitigung konnte die Sanierung der Greilbühlsiedlung abgeschlossen werden. 
Zwei Zukunftsprojekte werden die Gemeinde noch länger beschäftigen. Dies ist zum einen die Erschließung der Schlossbräuwiese zu einem Baugebiet mit 20 Parzellen, die der Gemeinderat wegen zu hoher Kosten auf nächstes Jahr vertagt hat und zum zweiten die Dorferneuerung Oberried/Unterried. Die Teilnehmergemeinschaft hat sich konstituiert und schon getagt. In der ersten Arbeitssitzung wurden die Ziele formuliert. Demnach hat die Neugestaltung des Dorfplatzes in Oberried und die Erneuerung der Dorfstraße von der Kreuzung Unterried bis zur Schönbacher Straße Priorität. Dazu sei man gerade dabei, Fördermöglichkeiten jenseits vom Amt für Ländliche Entwicklung auszuloten. Letzter Punkt war dem Bauhof gewidmet. Ein Schmalspurfahrzeug wird neu angeschafft, so der Bürgermeister und der Winterdienst um strukturiert. Route eins wird mit dem eigenen Unimog geräumt, Route zwei übernimmt der Kommunaldienst Wühr und Route drei der Baggerbetrieb Meindl. 
Anstehende Termine wurden vom Bürgermeister bekanntgegeben und dass das Rathaus vom 24. Dezember bis 2. Januar wegen Weihnachtsurlaub geschlossen ist. Zum Schluss bedankte sich Johannes Vogl bei allen Mitarbeitern, ehrenamtlichen Unterstützern, den Gemeinderats- und Ausschussmitgliedern und allen engagierten Mitbürgern, die zum guten Gelingen der kommunalen Arbeit beigetragen haben.

Text und Bild: Edi Reith

Veröffentlicht am 20.10.2022

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Tag der offenen Tür im Montessori Kinderhaus und in der Montessorischule

Tag der offenen Tür im Montessori Kinderhaus und in der Montessorischule

Seit 23 Jahren gibt es in Oberried die Montessorischule Bayerwald, Träger ist die Montessori Initiative Bayerwald e.V., hier werden Grundschulkinder in jahrgangsgemischten Lerngruppen nach dem Prinzip der Montessori Pädagogik unterrichtet. Den räumlichen Engpass an der Oberrieder Schule konnte die im Jahr 2017 in Grafenwiesen eröffnete Schwesterschule lösen.
Unter der Trägerschaft der Gemeinde Drachselsried wurde 2006 das Montessori Kinderhaus, eine Kindertagesstätte, gegründet. Nach zwei Jahren unter dem Dach der Grundschule Drachselsried siedelte die Einrichtung nach Oberried um und ist im selben Gebäude wie die Montessorischule untergebracht. So hat sich in der Gemeinde Drachselsried im ehemaligen Schulgebäude Oberried ein kleines Montessorizentrum etabliert, das Kinder auch aus umliegenden Gemeinden betreut und unterrichtet.

Beide Einrichtungen arbeiten Hand in Hand, so wurde auch der Tag der offenen Tür gemeinsam mit einem großen Fest veranstaltet, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, sich über Schule und Kinderhaus direkt vor Ort gezielt zu informieren. Auch Bürgermeister Johannes Vogl kam mit Familie und konnte zahlreiche Gäste begrüßen.
Ein Lob gebührt dem anspruchsvollen Rahmenprogramm und der guten Bewirtung.
Obwohl es der Regen dem Organisationsteam mit Schulleiterin Karin Treml und Kinderhausleiterin Ela Menzel an diesem Tag nicht leicht gemacht hatte, wurde stets gut gelaunt gearbeitet, informiert und das Programm, auch wenn zeitlich etwas improvisiert werden musste, durchgezogen. Und die Besucher reagierten auf die Regenschauer, war es draußen zu nass, wechselte man nach innen, überall gab es Gelegenheit sich umzuschauen und mit Informationen zu versorgen. 
Über großes Interesse konnten sich die beiden Einrichtungen freuen, die vielen Besucher ließen sich die Räumlichkeiten zeigen, informierten sich über Montessoripädagogik oder über die Betreuungsarbeit im Kinderhaus. Alle Räume waren offen, Angehörige des Trägervereins der Montessorischulen Bayerwald und Mitarbeiter führten durch die Einrichtungen und gaben bereitwillig Auskunft. 
Unter den Besuchern waren aktuelle und ehemalige Kinderhausschützlinge oder Schüler, wer außer ihnen könnte die Arbeit an der Montessorischule oder das Kinderhaus besser präsentieren als sie? Unbefangen nahmen die Kinder einfach ihre „Arbeit“ auf und gewährten den Besuchern praktische Einblicke in die Arbeitsmethoden an Schule oder Kinderhaus. Selbst an den Erlebnisstationen war reger Betrieb und die kleinen Besucher hatten mächtig viel zu tun, sie waren eifrig am Werk um ihre Talente zu beweisen. In der Holzwerkstatt der Montessorischule wurde gesägt, gebohrt, geklebt und geschraubt, im Projektgarten Kreatives Gestalten angeboten und herbstliche Dekoration hergestellt, die Kindercocktailbar hatte viele „Bar“-Gäste, an Bastelstationen konnten sich die kleinen Besucher unter anderem bunte Armbänder herstellen, das Kinderschminken hatte regen Zuspruch, eine Schatzsuche und ein Bobbycar-Rennen waren weitere Bestandteile des umfangreichen Rahmenprogramms. Im Forscher- und Experimentenhaus wurde zum Thema Wasser und Luft, Natur und Umwelt und mit großen Becherlupen experimentiert. 
Fast, aber nur fast, wäre die Zaubershow dem Regen zum Opfer gefallen, eine Regenpause wurde genutzt um zauberhafte Tricks vorzuführen, die das kleine und große Publikum begeisterten.
Auch naturwissenschaftliche Experimente, die ehemalige Montessorischüler vorführten, fanden großen Anklang bei den Zuschauern. Den zahlreichen Besuchern sangen die Monte-Kids natürlich noch ein Ständchen.
Teamwork gab es an den Verpflegungsständen, Elternbeiräte und Förderverein Montessori Kinderhaus sorgten für die Bewirtung und boten selbst gebastelte Artikel an. Am Backofen gab es Sengzelten und Pizza, es gab Kaffee und Kuchen, Käse und Brezn, gegrillte Schmankerl, einen Stand mit Süßigkeiten und Getränken und das Duftlabor Jophiel hatte verschiedene Dürfte in unterschiedlichen Basisstoffen im Angebot.
Zufrieden schauten die Verantwortlichen von Schule und Kinderhaus auf vier Stunden Informationsarbeit zurück, der Zuspruch und das Interesse waren groß und die Präsentation vor der Öffentlichkeit war gelungen. Man könnte fast sagen, die Besucher lernten den Betrieb in einer Extremsituation mit Improvisationsarbeit kennen und das Team hat die Herausforderung, die Petrus ihnen auferlegt hatte, mit Bravour bestanden.

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 01.10.2022

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Jahreshauptversammlung mit Dienstversammlung und Neuwahlen der FFW Oberried

Jahreshauptversammlung mit Dienstversammlung und Neuwahlen der FFW Oberried

Vorstand Thomas Kollmer konnte zur Versammlung im Gerätehaus eine große Anzahl an Vereinsmitgliedern begrüßen, als Ehrengäste Bürgermeister Johannes Vogl, die beiden Stellvertreter Rudolf Hohlneicher und Egon Probst sen., KBR Hermann Keilhofer, KBI Christian Stiedl, KBM Thomas Müller und Ehren-KBM Max Zelzer.

Die Feuerwehr hatte alle Teilnehmer der Versammlung im Gerätehaus zu einem Rehragout-Essen eingeladen, das Reh spendete Hans Hutter sen. und Christoph Hohlneicher übernahm die Zubereitung, Vorstand Thomas Kollmer bedankte sich im Namen des Vereins. Eingangs der Versammlung zeigte Werner Müller eine Diashow mit Aufnahmen aus dem 100jährigen Gründungsfest.

Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Baptist Gröller, Gottfried Seidl, Xaver Ebner und Franz Baumgartner erhob sich die Versammlung von den Plätzen.

Berichte gaben Schriftführer Michael Egner, Kassier Fritz Stoffel, Vorstand Thomas Kollmer, Kommandant Martin Egner, Jugendwart Christian Geiger und Atemschutzwart Fabian Hutter über die Ereignisse, Ausbildungen, Übungen und Aktivitäten der letzten drei Jahre ab.

In seinem Grußwort gratulierte Bürgermeister Johannes Vogl allen neu gewählten Vereinsfunktionären und dankte für die Übernahme der Ämter. Er kann mit Stolz und Recht sagen, dass die Feuerwehr Oberried gut dasteht. Den Berichten zufolge wurde immer darauf geachtet, in technischer Hinsicht und Ausstattung auf dem neuesten Stand zu sein und dass die Feuerwehr einsatzbereit bleibt. Dank und Anerkennung sprach er allen aktiven und passiven Feuerwehrkameraden aus, die immer bereitstehen, ob es nun Einsätze sind oder sonstige Arbeiten anstehen oder wenn es um Weiterbildung geht. Vogl sieht das als Gewinn für die Feuerwehr und letztendlich auch für die Gemeinde Drachselsried. 
Mit Thomas Kollmer scheidet ein langjähriger Vorstand aus dem Führungsteam aus. Kollmer hat den Verein vorangebracht, für dieses Engagement dankte ihm Bürgermeister Vogl.
Martin Egner war ein Viertel von der Zeit seit es die Oberrieder Feuerwehr gibt ihr Kommandant. Vogl sprach ihm für seine Leistung allerhöchsten Respekt und Anerkennung aus und überreichte ihm im Namen der Gemeinde ein Präsent. Dankesworte richtete Vogl auch an alle geehrten Mitglieder der Feuerwehr.

Kreisbrandinspektor Hermann Keilhofer dankte allen Ausscheidern für ihr langjähriges Engagement und gratulierte allen Neugewählten, die Ergebnisse waren eindeutig und ein großer Vertrauensbeweis, sagte er. In den kommenden Jahren sieht er viele Herausforderungen auf die Feuerwehr zukommen, zum Beispiel die digitale Alarmierung, Katastrophenszenarien werden zunehmen, der Klimawandel sei nicht mehr zu leugnen und wir müssen uns mit diesen Dingen auseinandersetzen. Ihm ist es wichtig, dass die Gemeinden den Einsatz der neuen Sirenen und Pager vorantreiben, auch wenn es viel Geld kostet. Wir bieten Schutz rund um die Uhr, die Feuerwehr braucht entsprechend Personal, Fahrzeuge, Ausstattung und grundsolide Ausbildung. Keilhofer sprach den Wechsel auf KBI- und KBM Ebene an und bat darum, dem neuen KBM Thomas Bauer das Vertrauen zu schenken. 

In seinem Grußwort beglückwünschte KBM Thomas Müller alle Geehrten. Er wurde in Oberried und im Zellertal gut aufgenommen, er hofft auf gute Zusammenarbeit und Zusammenhalt.

Vorstand Franz Freimuth lobte die Mithilfe der jungen Feuerwehrdamen, wir haben uns auf euch verlassen können und habt alle anfallenden Arbeiten erledigt. Danke Mädels!

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 24.09.2022

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24. Kameradschaftsschießen des BKV Kreisverband Regen

24. Kameradschaftsschießen des BKV Kreisverband Regen

Zum 24. Kameradschaftsschießen am Schießstand der Reservistenkameradschaft Zellertal in Drachselsried / Frath hatte der Kreisverband Regen der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) alle Ortsvereine auf Kreisebene eingeladen. Insgesamt acht Vereine beteiligten sich mit 17 Mannschaften am Mannschaftsschießen um den Wanderpokal und im Einzelwettbewerb. 

Jede Mannschaft bestand aus drei Schützen, geschossen wurde liegend aufgelegt mit Kleinkaliber-Gewehren auf eine 10er Ringscheibe in 50 Meter Entfernung. Obwohl ehrgeizig um jeden Schuss gekämpft wurde, stand das kameradschaftliche Miteinander im freundschaftlichen Wettstreit vor dem sportlichen Erfolg. Veranstalter und Teilnehmer freuten sich, nach zwei Jahren Pause wieder einen sportlichen Wettkampf in geselliger Runde und bei guter Bewirtung austragen zu können.

Als Ehrengäste konnte Albert Mühl, Vorsitzender des Kreisverbandes Regen, die Landrätin Rita Röhrl und den Drachselsrieder Bürgermeister Johannes Vogl begrüßen. 
In ihrem Grußwort dankte Landrätin Rita Röhrl dem Vorsitzenden Albert Mühl für sein Engagement. Röhrl ist überzeugt, dass die Kameradschaftsschießen am Schießstand Frath weiter Bestand haben werden und gratulierte allen Pokalsiegern und Einzelsiegern.

Albert Mühl brachte seine Freude über eine gelungene Veranstaltung zum Ausdruck und 
bedankte sich bei allen Helfern, bei der Reservistenkameradschaft Zellertal für die Zurverfügungstellung des Schießstandes und der Gewehre, bei allen Helfern für die Übernahme der Standbetreuung und Schießleitung, für die Auswertung, für die Übernahme der Bewirtung, für die Spende von Semmeln und bei allen Teilnehmern am Wettbewerb. Einen besonderen Dank richtete er an die Pokalspender MdL Max Gibis, Landrätin Rita Röhrl, Bürgermeister Johannes Vogl, an die Stadt Regen und an den BKV.

Die Siegerehrung nahm Albert Mühl gemeinsam mit Landrätin Rita Röhrl und Bürgermeister Johannes Vogl vor. Den ersten Platz und somit den Wanderpokal sicherte sich der Krieger- und Soldatenverein Schweinhütt mit Mannschaft 1, den zweiten Platz erreichte Mannschaft 3 des Krieger- und Reservistenvereins Drachselsried und Platz drei ging wieder nach Schweinhütt an die 2. Mannschaft. Mit nur einem Ring Rückstand auf Platz drei errang die Damenmannschaft des Krieger- und Reservistenvereins Drachselsried einen beachtlichen vierten Platz, dafür gab es einen besonderen Applaus.
Die Einzelwertung entschied Thomas Bielmeier vom VRV Allersdorf für sich, Platz zwei sicherte sich Martin Fuchs und Platz drei Wilhelm Killinger, beide vom KSV Schweinhütt.

Albert Mühl gab noch Terminhinweise: Der Kreisverband hält am 12.03.2023 in Schweinhütt die Kreisversammlung mit Neuwahlen, am 27. Mai 2023 findet die Friedensmaiandacht (Ort wird noch bekannt gegeben) statt. In diesem Jahr ist wieder die Schweinhütter Waldweihnacht geplant, der BKV wird sich beteiligen.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 17.09.2022

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Kirchweihfeier in Oberried

Kirchweihfeier in Oberried

Die Expositurgemeinde Oberried feierte den Namenstag der Schutzpatronin ihrer Kirche Mariä Namen mit einem Festgottesdienst und anschließend mit einem Kirchweihfest, das die Freiwillige Feuerwehr Oberried im Gerätehaus veranstaltet und dazu die Bevölkerung und die Ortsvereine eingeladen hat. Eine große Anzahl an Besuchern ist der Einladung gefolgt und hat sowohl an der Feier des Patroziniums als auch an der weltlichen Kirchweihfeier teilgenommen.

Pünktlich vor dem Kirchenzug zum Kirchweihgottesdienst in der Expositurkirche Mariä Namen schloss der Himmel seine Schleusen, so dass die Gottesdienstbesucher ohne Regenschutz dem Kirchenzug vom Dorfplatz Oberried folgen konnten, die Blaskapelle „Original Altnußberger Musikanten“ führte den Festzug an. Pfarrer Stefan Brunner empfing die Gläubigen vor der Kirche und begrüßte sie herzlich. Gemeinsam mit Kreuzträgerin und Ministrantin Lena Kolb geleitete Pfarrer Brunner die Gottesdienstbesucher in die dem Anlass gebührend mit Blumenschmuck ausgestattete Kirche. 
In seiner Predigt widmete sich der Geistliche der Schutzpatronin der Oberrieder Kirche. Bei Maria kann der Mensch Zuflucht finden und ihr kann er sich mit seinen Sorgen anvertrauen.  
Maria ist für uns in dunklen Zeiten Leitstern und auf dem Weg in die Zukunft ein Vorbild, sie wird uns jederzeit Rat geben, sagte Pfarrer Brunner. 

Am Ende des feierlichen Kirchweihgottesdienstes bedankte sich Pfarrer Brunner bei allen, die die Kirche so schön geschmückt und den Gottesdienst mitgestaltet haben. Dank sagte er auch allen Vereinen und Gottesdienstbesuchern, die dieses Kirchweihfest zum Namenstag der Schutzpatronin und gleichzeitig zum 68. Weihetag der Kirche Mariä Namen mitgefeiert haben und wünschte allen eine schöne Kirchweih.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich Vereinsabordnungen und Gäste im Gerätehaus der Feuerwehr Oberried zur weltlichen Kirchweihfeier. In der festlich, mit schönen Blumengestecken geschmückten Halle des Gerätehauses hatte die Feuerwehr ein Kirchweihfest mit Musik bestens organisiert und veranstaltet. Die Zweimannkapelle Heimatecho hat zum Kirwa-Tanz aufgespielt.  Köstliche Kirchweihschmankerl und Braten aus dem Holzbackofen, serviert mit braunen Kirchweihknödeln, wurden den Gästen angeboten und fanden regen Zuspruch. Bei guter Stimmung wurde noch lange gefeiert.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 10.09.2022

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150-jähriges Gründungsjubiläum des Krieger- und Reservistenvereins Drachselsried

150-jähriges Gründungsjubiläum des Krieger- und Reservistenvereins Drachselsried

Was liegt näher für einen der beiden Vereine, die jährlich das viertägige Heimatfest der Drachselsrieder Kirwa veranstalten, als ihr 150jähriges Gründungsfest im Rahmen der Kirwa zu feiern. Begründet sich doch auch das mehrtägige Kirwafest auf die Jubiläumsfeier zum 100jährigen Bestehen des Krieger- und Reservistenvereins. Nach diesem Fest haben die Feuerwehr und der Krieger- und Reservistenverein in Sachen Kirwafest gemeinsame Sache gemacht.

Am Sonntag, den 28. August 2022 war es dann soweit, die Feierlichkeiten zum Gründungsfest des Krieger- und Reservistenvereins konnten beginnen. 
Bereits in den Morgenstunden trafen die ersten Vereine ein um am Kirchenzug zum Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Ägidius teilzunehmen. Etliche Vereine aus dem BKV-Kreisverband Regen sowie die Ortsvereine waren gekommen, um mit dem Traditionsverein Jubiläum zu feiern.
Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrvikar Michael gemeinsam mit Pfarrer Josef Gallmeier und Diakon Markus Müller von Missio München wurde das 150jährige Gründungsfest kirchlich gebührend gefeiert.
Angesichts der Bedeutung eines Krieger- und Reservistenvereins machte sich Pfarrvikar Michael Krieg und Frieden zum zentralen Thema seiner Predigt. Er erinnerte an die Folgen der Weltkriege und stellte fest, dass die Menschheit danach nicht klüger geworden ist. All der Fortschritt in Technik und Wissenschaft, die Flüge ins Weltall aber auch die Entwicklung von vernichtenden Atomwaffen sollten uns nicht stolz machen, wenn wir dabei den Glauben an Gott verlieren. Die Menschheit findet aus sich heraus nicht mehr zum Frieden, sagte Pfarrvikar Michael, denn zu viel Selbstsucht und Habgier ist in die Herzen der Menschen eingezogen. Dass unsere moderne Gesellschaft krank ist, sollten wir auch an der großen Anzahl an Kindern pro Jahr, die nicht das Licht der Welt erblicken dürfen und an die vielen Ehen, die geschieden werden, erkennen. Maria war Kämpferin des Friedens und Christus hat uns durch seinen Tod am Kreuz Frieden gestiftet. Wir sollten dankbar sein für diesen Frieden, mit diesen Worten beschloss Pfarrvikar Michael seine Predigt.
Pfarrer Josef Gallmeier segnete am Ende des Festgottesdienstes die Erinnerungsbänder zum 150jährigen Jubiläum. Auch Festdame Anna Maria Oswald hatte herzliche Grüße an den Jubiläumsverein und an die Festgäste.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 28.08.2022

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48. Drachselsrieder Kirwa war ein voller Erfolg

48. Drachselsrieder Kirwa war ein voller Erfolg

Pünktlich vor dem Festeinzug hatte sich der Gewitterregen verzogen und der Regenschirm konnte getrost geschlossen bleiben. Viele Festbesucher, Vereine, Einheimische und Feriengäste, fanden sich am Dorfplatz in Drachselsried ein, um sich mit dem Standkonzert der Blaskapelle „Original Altnußberger Musikanten“ musikalisch auf die Kirwa einstimmen zu lassen und dann dem Einzug in die Schloßbräufesthalle, in der das viertägige Kirwa-Fest stattfindet, zu folgen.

Angeführt wurde der Festzug von einem Pferdegespann, das den festlich geschmückten Brauereiwagen der Schloßbrauerei zog. Dahinter reihten sich die Blaskapelle, die Kirwa-Festgemeinschaft mit Bedienungen, Schirmherr Bürgermeister Johannes Vogl mit Gemeinderat, Pfarrer Josef Gallmeier, Pfarrvikar Michael, Ehrenschirmherr und Altbürgermeister Hans Weininger, die Festveranstalter Freiwillige Feuerwehr und Krieger- und Reservistenverein Drachselsried sowie die Ortsvereine und Festbesucher ein. Erstmals durfte Johannes Vogl als Bürgermeister und Schirmherr das erste Fass Festbier anzapfen, routiniert meisterte er diese Aufgabe. Mit einem kräftigen „Ozapft is“ eröffnete er die 48. Drachselsrieder Kirwa, gemeinsam mit den Festveranstaltern, mit Lorenz Aschenbrenner von der Schloßbrauerei, 2. Bürgermeister Rudolf Hohlneicher und Angelika Leitermann, Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Arnbruck stieß mit frisch gezapften Kirwa-Festbier auf vier schöne Festtage an.


Ein Prosit auf die 48. Drachselsrieder Kirwa, von links: Schirmherr und Bürgermeister Johannes Vogl, Angelika Leitermann, Bürgermeisterin Arnbruck, Markus Mühlbauer und Andreas Brückl, 1. Und 2. Vorstand FFW Drachselsried, Christian Huber, Vorstand Krieger- und Reservistenverein Drachselsried, Lorenz Aschenbrenner vom Schloßbräu.


Festveranstalter Freiwillige Feuerwehr Drachselsried beim Einzug in die Schloßbräufesthalle.


Der Krieger- und Reservistenverein, mit der Feuerwehr Veranstalter des Kirwafestes, hier beim Einzug zum Feststart.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 24.08.2022

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Kinderfest & Tag der Rettungskräfte in Drachselsried ein großer Erfolg

Kinderfest & Tag der Rettungskräfte in Drachselsried ein großer Erfolg

Im Rahmen des Zellertaler Ferienprogramms wurde am Samstag, 20.08.2022, ein Kinderfest mit großem Erfolg veranstaltet, organisiert wurde es vom Team der Tourist-Info Drachselsried. Der Zuspruch übertraf alle Erwartungen. Groß war das Interesse, viele Kinder kamen mit Eltern, Großeltern oder Freunden. Es war ein großartiger Erfolg mit einer beispielhaften Gemeinschaftsleistung, an der viele Vereine und Einrichtungen ihren Teil dazu beigetragen haben. Bürgermeister Johannes Vogl bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei allen Teilnehmern und Helfern sowie bei der Grundschule mit Rektorin Hilde Brem für die Überlassung der Räume.

Obwohl das Programm auf schönstes Sommerwetter abgestimmt war, konnte es auch bei schlechterem Wetter mit gelegentlichen Regenschauern bestehen. Hauptattraktion war sicher Zauberclown Rudolpho, er zog alle Register und mit seinen zauberhaften Tricks das Publikum in seinen Bann. Er animierte mit viel Feingefühl die kleinen Besucher zum Mitmachen und verbreitete über vier Stunden lang Spaß und gute Laune. Sogar Bürgermeister Johannes Vogl übte sich unter Anleitung des Profis im Zaubern. Viele Spiele- und Mitmachstationen mit Basteln, Schminken, Malen, Glücksrad wurden in der Turnhalle angeboten. Überall waren die Plätze belagert und den ganzen Tag über herrschte geschäftiger Trubel.

Bildungsarbeit leistete der Naturpark Bayerischer Wald mit seinem Info-Stand, Rangerin Samantha Biebl hatte Aufgaben vorbereitet oder Anschauungsmaterial z.B. über Fledermäuse dabei. Im Außenbereich waren die Bergwacht, die Helfer vor Ort, die Polizei, die Rettungshundestaffel Donauwald und die Feuerwehr Asbach mit ihren Fahrzeugen, geduldig wurden Fragen beantwortet, die Fahrzeuge und ihre Einsatzbereiche vorgestellt oder mit der Feuerwehr Feuer löschen geübt. Zudem regelte die FFW Asbach vor dem Gebäude den Verkehr und kümmerte sich um die Einhaltung der Parkplatzregelungen.

An den Verpflegungsstationen konnten sich die Besucher mit Kaffee und Kuchen, Getränken, Bratwürstl, Hot Dogs und Muffins oder mit Zuckerwatte und Süßigkeiten versorgen.

Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit, den schönen Angeboten und der guten Organisation war es ein gelungenes Fest, das trotz der zeitweiligen Regenschauer den Besuchern viel Freude bereitete.

Beteiligt haben sich: Zauberclown Rudolpho, Kindergarten Kleiner Tausendfüßler und der Elternbeirat; das Montessori Kinderhaus mit Elternbeirat und Förderverein; die Grundschule Drachselsried mit Hilde Brem, die Montessorischule Oberried, der Mütterverein Oberried, Carolin Graf mit Tenniswand, der Naturpark Bayerischer Wald, die Rettungshundestaffel Donauwald, die Bergwacht und die Helfer vor Ort Zellertal, die Polizei Viechtach, die Feuerwehr Asbach und Papier Langer mit einem Spiel- und Schreibwarenstand.

Bericht und Bilder: Ilse Probst

Titelbild: Bürgermeister Johannes Vogl und die kleine Emma üben unter Anleitung des Zauberclowns Rudolpho ein paar Tricks. Zaubern würde jeder Bürgermeister gerne, ob Johannes Vogl genügend Tricks für seinen Job als Gemeindeoberhaupt gelernt hat? :)


Die Rettungseinheiten mit Bergwacht, Helfer vor Ort, Rettungshundestaffel Donauwald, Feuerwehr Asbach und Polizei stellten ihre Fahrzeuge vor und gaben viele Informationen zu ihren Einsatzgebieten.


Wird Jonas der neue Tennischampion? An der Tenniswand von Carolin Graf sammelte er viele Punkte.


Große Seifenblasen zauberte Rudolpho, die Kinder hatten ihren Spaß beim Zerplatzen der Blasen.

Veröffentlicht am 22.08.2022

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100-jähriges Gründungsfest der FFW Oberried

100-jähriges Gründungsfest der FFW Oberried

Wehren aus der ganzen Umgebung und alle Ortsvereine feierten mit der Feuerwehr.

Schirmherr Bürgermeister Johannes Vogl konnte bei dem herrlichen Sommerwetter an diesem Tag getrost seinen weiß-blauen Schirm zu Hause lassen. Die Freiwillige Feuerwehr Oberried feierte ein gelungenes 100-jähriges Gründungsfest und viele Vereine aus der Gemeinde und der Umgebung und vor allem die Bevölkerung beteiligten sich und waren in großer Anzahl auf den Beinen.

Bereits um 6 Uhr begann der Tag mit dem musikalischen Weckruf für den Jubelverein, dem ein stärkendes Weißwurstessen folgte. Ab 8 Uhr wurden die Festmutter Magdalena Hutter-Muhr mit ihren zwei Begleiterinnen und die beiden Fahnenbegleiterinnen Dorothea Giudice und Alexandra Saxinger eingeholt. Die Ehrengäste und eintreffenden Vereine wurden vom Jubelverein unter den Klängen der Altnußberger Musikanten nach und nach eingeholt. Festleiterin Lisa Ritz begrüßte die Ehrengäste und Vereine (siehe Kasten) und forderte sie zur Aufstellung zum Kirchenzug auf. Dieser bot ein imposantes Bild von der Oberrieder Expositurkirche aus betrachtet. Allen voran die Musikkapelle, dahinter der Hochsteinchor und die Ehrengäste. Dann kam die Oberrieder Wehr mit allem was sie aufbieten konnte, gefolgt von den altgedienten Feuerwehrkameraden, die von Hans Geiger in der Kutsche chauffiert wurden. Dann die Feuerwehren der Gemeinde Drachselsried, aus dem Zellertal und Umgebung und dann die Ortsvereine, die alle ihrer Ortsfeuerwehr die Ehre gaben.

Viele Zuschauer säumten den Weg zur Kirche, wo Ruhestandspfarrer Alois Loeßl die Festgesellschaft schon erwartete. Die Kirche konnte leider die vielen Besucher nicht fassen, so musste die Übrigen die Messe von außen mit verfolgen.  Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Hochsteinchor Oberried, der stimmgewaltig die Waidler Bergmesse unter Leitung von Chorleiter Josef Haller intonierte. Pfarrer Loeßl verglich in seiner Predigt, dass Himmel und Hölle im Feuer symbolisiert werden. Das Feuer der Liebe siegt immer ist aber auch Herausforderung. Die Liebe ist immer eine Feuerwehr gegen Hass, die löschen kann, so wie die Feuerwehren die Brände löschen kann. Dies geht aber nicht alleine, sondern nur in Gemeinschaft, genauso wie die Bereitschaft zur Hilfe vorhanden sein muss. Die Feuerwehren stehen für diese Hilfe. Unterstützt wurde Pfarrer Loeßl am Altar von Feuerwehrmitgliedern, die den Ministrantendienst, die Lesung und Fürbitten übernommen haben.

Vor der Segnung des Festbandes der Fahnenmutter Magdalene Muhr-Hutter bat diese in Reimform um Gottes Hilfe vor Feuer und Glut, Unwetter, Hagel und Wasserflut. Sie bat um den Segen für das Band und für die Wehr: „Der Herrgott gebe euch die Kraft, dass ihr mutig jeden Einsatz schafft, und dass gesund ihr kehrt zurück, dazu wünsche ich euch recht viel Glück“. Ein Dank ging an alle, die wochenlang das Fest organisiert und gearbeitet haben. Mit Applaus wurde sie dafür von den Gottesdienstbesuchern bedacht.

Der anschließende Festzug führte von der Kirche durch Oberried bis zum Sägewerk Kopp in Unterried und wieder zurück zum Festzelt beim Feuerwehrhaus. Dort begrüßte Festleiter und 2. Kommandant Sebastian Geiger die Festgäste. Lieber hätten sie drei Tage ihr Jubiläum begangen, aber diese ursprünglichen Pläne hat Corona vereitelt. „Aber diesen einen Tag ließen wir uns nicht nehmen“ sagte Geiger, „wen auch der mit Verunsicherung behaftet war. So wurde es ein Jubiläum light“. Er dankte dem Festausschuss mit Lisa Ritz und allen Helfern, dem Gartenbauverein für den Blumenschmuck, Pfarrer Loeßl für die würdevolle Messe und dem Hochsteinchor für die musikalische Umrahmung.

Landrätin Rita Röhrl griff in ihrem Grußwort die Worte von Pfarrer Loeßl vom Hilfeleisten auf, die nur in der Gemeinschaft möglich ist. Dazu gehört der Zusammenhalt, dies haben die Gründer der Oberrieder Feuerwehr schon vor 100 Jahren erkannt. Damals wurde es als eine Notwendigkeit gesehen, was aber heut genauso noch gilt. Dies sah Bürgermeister Johannes Vogl auch so, der gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Die Probleme waren damals nicht leicht und sind es auch heute nicht. Die Aufgaben werden vielfältiger und müssen bewältigt werden. Die Feuerwehren verrichten ihren Dienst ehrenhalber und dafür gebührt ihnen unser aller Dank, Anerkennung und Respekt. An die Festmutter Magdalena Muhr-Hutter übereichte er einen Blumenstrauß als Dank für die Übernahme diese Amtes und an die Feuerwehr eine Gedenktafel zum 100-jährigen Gründungsfest.

Viel geschehen sei in den letzten 100 Jahren, so Kreisbrandrat (KBR) Hermann Keilhofer. Den Wandel und Fortschritt muss auch die Feuerwehr gehen. Sie muss immer „up to date“ sein, wie er es ausdrückte. Dazu gehöre nicht nur die gute Ausstattung, für deren finanzielle Unterstützung er der Gemeinde dankte, sondern auch die Kameradschaft, die er der Oberrieder Wehr in großem Maße bestätigte.

Hoch zufrieden waren die Verantwortlichen mit dem Jubiläumstag und erleichtert dass alles gut geklappt hat. Über den hervorragenden Zuspruch der Bevölkerung haben sie sich sehr gefreut, den ganzen Tag über war das Festzelt und der Freibereich gefüllt. Am Abend spielte das Grenzland Quartett dann nochmals schneidig auf und die Restplätze waren schnell bis spät in die Nacht besetzt. „Froh und dankbar sei man“, so Festleiterin Lisa Ritz, „wir wollten Uns und mit dem Dorf feiern und das ist wunderbar geglückt“.

Ehrengäste und Vereine: Landrätin Rita Röhrl, Schirmherr und 1. Bürgermeister Johannes Vogl, stellvertretender Landrat Hermann Brandl, KBR Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister (KBM) Thomas Müller, KBM Heinrich Mühlbauer, 1. und 3.  Bgm Joachim Haller und Tobias Krenn (Bodenmais), 2. Bgm Ludwig Weindl (Geiersthal). Die Ortsfeuerwehren Drachselsried und Asbach. Die FFW Arnbruck, Thalersdorf (am Abend), Niederndorf, Bodenmais, Böbrach und Altnußberg. Die örtlichen Vereine: Krieger- und Reservistenvereine Drachselsried und Grafenried, Geflügelzuchtverein Blachendorf, Imkerverein Oberried, Mütterverein Oberried, Gartenbauverein Oberried, Trachtenverein Hochstoaner Oberried, WSV Oberried, Schützenverein Ober-/Unterried, Bergwacht Arnbruck/Oberried, Skiclub Oberried/Riedelberg und den Hochsteinchor.

Bericht und Fotos: Edi Reith

Titelbild: Der Festzug zur Expositurkirche in Oberried bot ein imposantes Bild mit den Ehrengästen, acht Feuerwehren und 12 Ortsvereinen.


Das gesegnete Erinnerungsband wird von Festmutter Magdalena Muhr-Hutter an die Fahne der Oberrieder Feuerwehr angebracht.

Veröffentlicht am 15.08.2022

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Neue Wandertafeln im Gemeindegebiet

Neue Wandertafeln im Gemeindegebiet

Die Umsetzung des neuen Wanderwegekonzeptes mit einheitlicher Beschilderung in den ILE-Zellertalgemeinden fand mit der Aufstellung der neuen Wandertafeln den angestrebten Abschluss in der Gemeinde Drachselsried. Bürgermeister Johannes Vogl, das Team der Tourist-Info und Hans Wührer, Natur- und Landschaftsführer präsentierten die neu erstellten touristischen Informationsanlagen.

Kürzlich hat der Naturpark Bayerischer Wald die nach dem neuen Wanderwegekonzept der ILE Zellertal (Gemeinden Arnbruck, Bodenmais, Langdorf und Drachselsried) überarbeiteten Übersichtskarten ausgeliefert und ausgetauscht. Sie ersetzen die bisherigen Tafeln mit kartografischer Wanderwegedarstellung, die ebenfalls vom Naturpark Bayerischer Wald erstellt worden sind. Zehn Tafeln an der Zahl in der Größe von jeweils 100 x 130 cm hat die Gemeinde Drachselsried erhalten, die Standorte hierfür sind in Asbach, Blachendorf, Frath, Schareben, Riedlberg, Unterried, Oberried, Grafenried, Gumpenried und Ortsmitte Drachselsried. In Blachendorf hat der Bauhof die Anlage ein Stück weit versetzt. Zudem haben sie an allen Wanderschildern die Seitentafeln angebracht.

Die Wanderwegübersichtskarten informieren auf der Vorderseite über die Wanderwege, in der Legende über Markierungen, über besondere Einrichtungen, touristische Besonderheiten und gibt Empfehlungen für einen naturverträglichen Aufenthalt im Wald und im Wandergebiet. Auf der Rückseite finden sich dreisprachige Informationen des Naturparks Bayerischer Wald. Eine Tafel steht vor der Tourist-Info, sie benötigte ein Sondermaß und wurde von den Mitarbeiterinnen der Tourist-Info selbst gestaltet. Jede Karte ist numerisch und im Koordinatensystem erfasst, hat eine Standortmarkierung und ist mit einem QR-Code versehen. Nachweise zur ILE Förderung des Wanderwegekonzeptes sind an den Tafeln auf Schareben und Frath zu finden. 

Mit „Herzlich Willkommen“-Schildern und Hinweisen für Notfälle 
wurden Sammelwegweiser an Übergängen in Wandergebiete der Nachbargemeinden ausgestattet. Standorte sind auf der Frath, auf Schareben, am Reischflecksattel, in Staudenschedl und Asbach.

Eine große Unterstützung erfuhren Tourist-Info und Gemeinde durch die Mitwirkung von Natur- und Landschaftsführer Hans Wührer, der sich in die Umsetzung des neuen, für die vier ILE Zellergemeinden einheitlichem Wanderwegekonzept stark eingebracht hat.


Es ist geschafft, die Umsetzung des ILE Zellertal Wanderwegekonzeptes hat einen glücklichen Abschluss gefunden. Natur- und Landschaftsführer Hans Wührer und Bürgermeister Johannes Vogl begutachten in Blachendorf die neue Tafel. (Foto: Tourist-Info)


Diese Sammelanlage mit Wanderwegschildern und dem Herzlich willkommen – Schild steht auf dem Reichflecksattel am Übergang zur Gemeinde Lohberg. (Foto: Hans Wührer)

Text: Ilse Probst
Titelfoto: Tourist-Info

Veröffentlicht am 27.07.2022

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Informationsveranstaltung über die Grundsteuerreform 2022

Informationsveranstaltung über die Grundsteuerreform 2022

am 6. Juli 2022 um 19 Uhr in der Turnhalle in Drachselsried.

Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Astrid Jakob gibt einen Vortrag zum Thema Grundsteuerreform in der Turnhalle Drachselsried.

Die wesentlichen Inhalte des Vortrags umfassen:

• Warum gibt es eine Grundsteuerreform
• Bundesmodell und Landesmodelle
• Zeitstrahl der Grundsteuerreform
• Abgabe der Grundsteuererklärungen (digital, Papierform)
• Grundsteuerbefreiungen /-ermäßigung
• Berechnung des Grundvermögens nach dem Flächenmodell
• Berechnung des Land- und forstwirtschaftlichen Vermögens nach dem Reinertragsverfahren
• Wohnteil in der Land- und Forstwirtschaft
• Vorbereitung der Unterlagen für Hauptvordruck, Anlage Grundstücke und Anlage Land- und Forstwirtschaft
• Wo gibt es nützliche Informationen'
• Wer darf unterstützten bzw. wer darf nicht unterstützen bei der Erstellung der Grundsteuererklärung

Veröffentlicht am 30.06.2022

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Bürgermeister Johannes Vogl beschirmt das Gründungsjubiläum

Bürgermeister Johannes Vogl beschirmt das Gründungsjubiläum

In diesem Jahr feiert die Freiwillige Feuerwehr Oberried 100-jähriges Bestehen. Eigentlich war geplant, das Jubiläum im Rahmen eines dreitägigen Festes zu begehen und es gab schon weitreichende Planungen dafür. Bereits im September vergangenen Jahres holte man sich die Zusage von Festmutter Magdalena Muhr-Hutter ein, ein später geplantes Schirmherren- und Patenbitten musste auf Grund der seinerzeit geltenden Coronabeschränkungen wieder abgesagt werden.
Nun hat sich die Vorstandschaft darauf geeinigt, die Jubiläumsfeier auf einen Tag zu beschränken und hat als Veranstaltungstermin Sonntag, den 14. August festgesetzt.

Das Jubiläumsfest, auch wenn es nun im geringeren Umfang als ursprünglich geplant ausfallen wird, soll unter eine Schirmherrschaft gestellt werden. Am vergangenen Mittwoch, einen Tag vor dem Fronleichnamsfest, ist eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Oberried mit Vorstand Thomas Kollmer, seinem Stellvertreter Franz Freimuth, dem Kommandanten Martin Egner, dem 2. Kommandanten Sebastian Geiger, der gemeinsam mit Lisa Ritz die Festleitung übernommen hat, Festmutter Magdalena Muhr-Hutter sowie einigen Vorstandsmitgliedern bei Bürgermeister Johannes Vogl im Rathaus vorstellig geworden und hat um die Übernahme dieses Ehrenamtes angefragt. Lisa Ritz und Sebastian Geiger (Festleitung) trugen nach einem Begrüßungsschnaps, den Bürgermeister Johannes Vogl der Abordnung kredenzte, ihre Bitte in Reimform vor. „Wer des wohl sei soll und wie hoaßt a?Mia ham hoid g`moant: da Buagamoasta“, „Es war a Freid und dad uns ehr´n!“, mit diesen Worten wurde die Bitte um Übernahme dieser ehrenvollen Aufgabe an Bürgermeister Johannes Vogl herangetragen.

Aber ganz so leicht bekam die Oberrieder Feuerwehr die Zusage des Bürgermeisters nicht, er hatte einige Aufgaben vorbereitet, die es zuvor zu erfüllen gab. Zuerst prüfte Bürgermeister Vogl das Fachwissen der Feuerwehrabordnung, fünf Fragen waren richtig zu beantworten, ein „Brand“ musste mit Spielzeugwasserpistolen gelöscht werden und zuallerletzt bekamen die zwei Kommandanten einen „Wüstenschnaps“ vorgesetzt. Erst als alle Aufgaben erfüllt waren, bekamen die Bittsteller die erhoffte Antwort. „Natürlich übernehme ich gerne für Euer Fest die Schirmherrschaft“.

Und wie es der Brauch ist, bekam der Schirmherr einen Schirm, den er beim Fest hoffentlich nie benutzen wird müssen.

Der frisch gekürte Schirmherr lud die Abordnung der Oberrieder Feuerwehr noch auf eine Brotzeit mit Umtrunk in den Bürgersaal ein. Es ist alles gerichtet, die ehrenvollen Aufgaben sind vergeben, das Programm steht, Gäste und Vereine sind eingeladen, nun kann das Jubiläum gebührend gefeiert werden.

Nachstehend das Festprogramm für den 14. August 2022:

6.00 Uhr Weckruf am Dorfplatz Oberried
7.00 Uhr Weißwurstfrühstück im Festzelt beim Gerätehaus in Oberried
ab 8.00 Uhr Eintreffen und Einholung der Ehrengäste und Vereine beim Pfarrheim in Oberried
9.30 Uhr Aufstellung/Abmarsch zur Kirche
10.00 Uhr Festgottesdienst in der Expositurkirche in Oberried
anschl. Festzug zurück ins Festzelt
Gemeinsames Mittagessen
14.00 Uhr Grußwort der Ehrengäste
Nachmittags Festbetrieb
ab 19.00 Uhr Abendprogramm mit dem Grenzland Quartett

Zur Begrüßung der Abordnung der Oberrieder Feuerwehr kredenzte Bürgermeister Johannes Vogl ein Stamperl Hochprozentiges

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 15.06.2022

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1. Hilfe Kurs im Rathaus

1. Hilfe Kurs im Rathaus

Am Montag, den 13.06.2022, war das Drachselsrieder Rathaus inkl. Tourist-Information geschlossen.
In dieser Zeit haben wir uns in Sachen 1. Hilfe ausbilden lassen. Durchgeführt wurde der ganztägige Kurs von Mareile Ganz vom Bayerischen Roten Kreuz Regen. Teilgenommen haben die Gemeindemitarbeiter, sowie Tourist-Info und Bauhof und auch von der Jugendfeuerwehr waren 3 Teilnehmer anwesend.

Gemeinde Drachselsried beim 1. Hilfe Kurs

Veröffentlicht am 13.06.2022

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Rama dama in Drachselsried

Rama dama in Drachselsried

Zur alljährlichen „rama dama“ – Aktion hatte die Gemeinde alle Vereine und Gruppierungen aufgerufen. Insgesamt beteiligten sich etwa 60 Leute aus den Vereinen, der Oberrieder Kindergarten und die Mittagsbetreuung der Grundschule sowie der Bauhof. Auch Bürgermeister Johannes Vogl mit seiner Familie und drei weitere Familien mit Kindern übernahmen Streckenabschnitte

Vorbereitet und organisiert hat das „rama dama“ Gemeindeangestellte Sabine Mühlbauer. Straßen und Wanderwege wurden in Streckenabschnitte eingeteilt

und entlang dieser Trassen herumliegender Müll aufgesammelt. Auffällig waren die vielen Getränkedosen in den Straßengräben oder an den Randstreifen der Straßen, sie wurden scheinbar achtlos aus den fahrenden Autos geworfen, eine offensichtlich weit verbreitete Sitte, auf diese Weise den Müll zu entsorgen. Insgesamt wurden drei cbm Müll gesammelt und 11 Autoreifen gefunden, berichtete Sabine Mühlbauer. Kurios war der Fund eines Ofens, das muss dem Entsorger schon einige Mühe bereitet haben, den Ofen in der freien Natur zu entsorgen, das ist keineswegs ein Kavaliersdelikt. „Rama dama“ – die Aktion sauberer Ort hatte eine gute Resonanz und war gleichzeitig ein Appell an alle, sich künftig umweltbewusster zu verhalten.

Zum Abschluss der Aktion wurden die freiwilligen Helfer zu einer Brotzeit im Bürgersaal eingeladen, Bürgermeister Johannes Vogl bedankte sich bei allen die mitgeholfen habe. Er freute sich über die große Teilnahme, die größten Gruppen stellten die Feuerwehren Drachselsried und Asbach sowie das Montessori Kinderhaus.

Bilder: Sabine Mühlbauer
Gruppenfoto Drachselsried:
Eine große Gruppe startete die Aufräumaktion am Rathaus in Drachselsried  
Gruppenfoto Asbach:
Insgesamt 28 Personen haben im Ortsteil Asbach mitgeholfen, Unrat entlang der Straßen und Wanderwege zu sammeln 

Veröffentlicht am 28.03.2022

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Grundsteuerreform

Grundsteuerreform

Die neue Grundsteuer in Bayern

Für mehr Informationen zur Grundsteuer besuchen Sie folgende Seite www.grundsteuer.bayern.de



Gartenbauverein wählt neuen Vorstand

Gartenbauverein wählt neuen Vorstand

Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins am 05.03.2022

Nach einer coronabedingten Pause von einem Jahr fand im Gasthof Oberried die 28. Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Ober-/Unterried statt. Vorstand Max Koller konnte Bürgermeister Johannes Vogl, Gemeinderat Hans Hutter sowie insgesamt 31 Vereinsmitglieder begrüßen.

In den vergangenen zwei Jahren hat der Verein drei Mitglieder (Franziska Wührer, Walter Knoblich, Christa Sloan) verloren, zum Gedenken an sie erhob sich die Versammlung von den Plätzen.  

Da auf Grund der Pandemie nur wenige Vereinstermine durchgeführt werden konnten, hatte sich die Vereinsführung im Vorfeld zur Versammlung entschieden, die anwesenden Mitglieder zu einem gemeinsamen Essen im Rahmen der Jahreshauptversammlung einzuladen.

Schriftführerin Gerda Koller gab einen Überblick über die Termine in 2020 und 2021. Gratuliert wurde zu runden Geburtstagen, die Osterbrunnen in Oberried und Drachselsried wurden geschmückt, Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt gebunden, am Oberrieder Dorfplatz und beim Montessori-Kinderhaus eine Blühweise gemeinsam mit einer Kindergruppe aus dem Montessori-Kinderhaus angelegt, die Organisation und der Verkauf von Pflanzerde durchgeführt, Adventskränze gebunden und als Höhepunkt der Aktivitäten im September 2021 eine dreitägige Vereins- und Lehrfahrt nach Würzburg und Veitshöchheim mit guter Beteiligung durchgeführt. Im Rahmen dieses Ausfluges wurden Würzburg und die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau Veitshöchheim besichtigt, auf der Heimfahrt die Benediktinerabtei Münsterschwarzach und der InMotion Park mit der 40 m hohen Holzkugel in Steinburg am See besucht.

Der Kassenbericht mit einer Übersicht über Einnahmen, Ausgaben und Vereinsvermögen wurde in Vertretung des Kassiers Paul Wolkenstein von Hans Hutter vorgetragen, insgesamt ergab die Jahresrechnung für 2020 und 2021 ein leichtes Plus. Geprüft wurde die Kasse von Maria Brunner und Richard Weigert, dieser bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, sie wurde einstimmig erteilt. Auf Antrag von Vorstand Max Koller wurde für die Position des Kassiers ein Stellvertreter bestimmt, diese Aufgabe übernimmt Hans Hutter.

Nachdem im vergangenen Jahr die geplante Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen pandemiebedingt ausfallen musste, war die Vorstandschaft insgesamt fünf Jahre im Amt. Um wieder in den normalen Vierjahresrhythmus zu kommen, beantragte Koller für diese Amtszeit eine einmalige Verkürzung auf drei Jahre.

Planungen nimmt der Verein vorerst nur für das erste Halbjahr vor, die Ungewissheit, ob alle Termine durchgeführt werden können, ist nach wie vor groß, befürchtet Vorstand Koller. Er gab die Termine im Kreislehrgarten Patersdorf bekannt, weitere Planungen sind die Bepflanzung von Blühwiesen, Vorträge mit einer Kräuterpädagogin, Teilnahme am Tag der offenen Gartentür, Sommerschnitt von Obstgehölzen und ein Mäh- und Dengelkurs. Koller informierte über Vergünstigungen mit der neuen Mitgliedskarte beim Einkauf in verschiedenen Betrieben und Fachgeschäften. Sammelbestellungen von Blumenerde wird es in diesem Jahr nicht geben. Die vereinseigenen Gartengeräte können sich Mitglieder bei Vorstand Max Koller ausleihen.

Einige Mitglieder konnte Koller für langjährige Mitgliedschaft ehren, sie erhielten jeweils eine Urkunde und ein Blumengeschenk:
Für 25 Jahre: Annemarie und Hans Kilger
Für 15 Jahre: Magdalena und Josef Gstöttner, Elfriede Winter, Josef Steinbauer, Traudl Herrmann, Berta Stopfer, Maria Vogl

Neuwahlen:

Koller bat Bürgermeister Johannes Vogl die Wahlleitung zu übernehmen, das Protokoll führte Gerda Koller, Wahlhelfer waren Richard Weigert und Ilse Probst. Die Neubesetzung der Positionen in der Vorstandschaft lief reibungslos ab, da die Wahl gut vorbereitet war und es kaum Veränderungen gab. Die einzelnen Positionen konnten per Handzeichen gewählt werden und brachten folgendes Ergebnis:

1.Vorstand: Max Koller
2.Vorstand: Maria Vogl
1.Kassier: Paul Wolkenstein
2.Kassier: Hans Hutter (neu)
Schriftführer: Gerda Koller
Beisitzer: Maria Mühlbauer, Dagmar Bauernfeind, Rita Hutter, Heidi Neumaier, Margit Mühlbauer, Maria Weigert
Gerätewart: Gerda und Max Koller
Kassenprüfer: Maria Brunner, Richard Weigert

Bürgermeister Johannes Vogl gratulierte der neuen Vorstandschaft und wünschte der für die nächsten drei Jahre viel Erfolg. Er bedankte sich für die Einladung und freute sich, dass wieder Vereinsversammlungen möglich sind. Das hohe Engagement des Gartenbauvereins sieht Vogl als Grund für die zahlreiche Teilnahme an der Versammlung. Er bedankte sich beim Verein für seinen Einsatz in der Gemeinde, für das Schmücken der Osterbrunnen und die Pflege von Anlagen. Umwelt- und Artenschutz praktiziert der Verein im Anlegen von Blühflächen, gleichzeitig sind blühende Flächen eine Bereicherung für das Ortsbild, betonte Vogl. Er wünscht dem Verein eine gute Zukunft.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Vorstand Koller bei der Vorstandschaft, bei allen Helfern und Helferinnen bei den Arbeitseinsätzen, bei den Gastgebern Jutta und Theo Geiger, bei allen Sponsoren für Geld- und Sachspenden.


Ein Teil der neuen Vorstandschaft des Gartenbauvereins (von links):
Richard Weigert, Margit Mühlbauer, Hans Hutter, Max und Gerda Koller, Rita Hutter, Maria Vogl, Maria Weigert und Bürgermeister Johannes Vogl

Bild mit langjährigen Mitgliedern (siehe oben - von vorne links):
Annemarie und Hans Kilger, Maria Vogl, Traudl Herrmann, Vorstand Max Koller, Josef Gstöttner und Bürgermeister Johannes Vogl

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 09.03.2022

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Drachselsried sammelt Sachspenden für die Ukraine

Drachselsried sammelt Sachspenden für die Ukraine

Ukraine Krise - Drachselsried - Zellertal - Bayerischer Wald

Nachdem im Kindergarten "Kleiner Tausenfüßler", im Montessori Kinderhaus und in der Gemeinde schon sehr viele Sachspenden für die Hilfsbedürftigen in der Ukraine eingegangen sind, startet am Sonntag, 13.03.2022, um 15:00 Uhr voraussichtlich der erste Bus von Zellertal Reisen Gmbh & Co. KG mit Hilfsgütern in Richtung Ukraine.

Sachspenden können auch weiterhin in den oben genannten Institutionen abgegeben werden.

Der Krieg in der Ukraine bewegt die Menschen. Kaum zu ertragen sind die Bilder und Nachrichten der vielen Menschen die auf der Flucht sind. Die Hilfsbereitschaft und die Solidarität mit den Geflüchteten aus der Ukraine ist enorm. Viele Menschen möchten helfen und geben Sachspenden ab. Auch in Drachselsried gibt es die Möglichkeit, Sachspenden abzugeben. Artikel für den täglichen Gebrauch werden besonders benötigt. Dazu gehören: Hygieneartikel wie Zahnbürste, -pasta, Windeln, Tampons, haltbare Lebensmittel und Kindernahrung, Medikamente gegen Fieber, Grippe, Kopfschmerzen, Salben für Kinder, Desinfektionsmittel, Erste-Hilfe-Produkte. Dies sind Sachspenden, die vor allem vor Ort eingesetzt werden können. Von Kleiderspenden wird derzeit abgeraten. Ab sofort können die o.g. Sachspenden bei der Gemeindeverwaltung beim Standesamt (Hans Geiger) oder  Einwohnermeldeamt (Marion Bledau-Grob) abgegeben werden.

Veröffentlicht am 08.03.2022

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Zellertal Apotheke öffnet am neuen Standort

Zellertal Apotheke öffnet am neuen Standort

Die Zellertal Apotheke ist umgezogen und eröffnete am 28. Februar 2022 ihre Geschäftsräume am neuen Standort im Gewerbegebiet Pointwiese in Drachselsried. Auf 126 m² Geschäftsfläche sind der Verkaufs- und Beratungsraum untergebracht, hell und freundlich gestalten sich die Geschäftsräume. Neu in der Apotheke ist die Ausstattung mit einem Kommissionierautomaten, der vom Personal angeforderte Präparate automatisch in einen Ausgabeschacht befördert. Eventuelle Wartezeiten können die jüngsten Kunden am Spiel-Bildschirm im Verkaufsraum überbrücken. Im Rahmen des Umzugs wurden Logo, Beschriftung und Werbekonzept der Apotheke auf ein neues einheitliches Design abgestimmt.

Seit beinahe 45 Jahren ist die Zellertal Apotheke ein wichtiger Bestandteil in der Gesundheitsversorgung im Zellertal, nun ist die Apotheke vom Dorfplatz in die neuen Geschäftsräume im Gewerbegebiet Pointwiese, nur wenige Gehminuten vom alten Standort entfernt, umgezogen. Die Apotheke kann ein umfangreiches Leistungsspektrum bereitstellen, das weit über die einfache Versorgung von Arzneimitteln hinausgeht und die Kunden durch ein gut geschultes Personal kompetent und qualifiziert betreuen und beraten. Apothekerin Tamara Aschenbrenner, seit vier Jahren Inhaberin der Zellertal Apotheke, will mit dem Umzug ihrer Kundschaft guten Service in modernen, freundlich gestalteten Räumen anbieten.

Hauseigentümer Franz Geiger hatte im Jahr 2015 das Gebäude im Gewerbegebiet Pointwiese, in dem auch ein Trachtengeschäft untergebracht ist, erworben und in einer gut einjährigen Bauzeit erweitert und aufgestockt. Im Untergeschoss ist neben dem Trachtengeschäft nun die Zellertal Apotheke untergebracht, alle Zugänge sind barrierefrei. Insgesamt 16 Parkplätze und ein behindertengerechter Parkplatz stehen sowohl der Apotheke als auch dem Trachtengeschäft zur Verfügung

Kontakt:
Zellertal Apotheke, Pointwiese 2, 94256 Drachselsried
Tel.: 09945 – 940410
Fax: 09945 – 940411
info@zellertal-apotheke.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8.00 bis 12.30 Uhr
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Bild: Hauseigentümer Franz Geiger übergibt den Schlüssel zu den Geschäftsräumen an Apothekerin Tamara Aschenbrenner und wünscht viel Erfolg am neuen Standort.

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 08.03.2022

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Neues Wanderwegekonzept steht vor Abschluss

Neues Wanderwegekonzept steht vor Abschluss

Was lange währt wird endlich gut – das in langer Hand geplante neue Wanderwegekonzept der ILE Zellertal steht erfreulicherweise kurz vor dem Abschluss. Insgesamt wurden in den Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf 2700 Hohlkammerschilder, bestehend aus langlebigen Aluminium, verschraubt. Ein komplett neues und modernes Beschilderungssystem, welches deutlich übersichtlicher, sicherer, informativer und flexibler ist, erwartet die Gäste und einheimischen Wanderfreunde.

Mit 17 Zielwanderwegen und 21 Rundwanderwegen bietet das Drachselsrieder Wandernetz ein erstaunliches Wanderangebot. Im Rahmen des neuen Wanderwegekonzepts, wurden allein in Drachselsried 592 grüne Hauptwegweiser, 1.348 Signets und ca. 600 Zwischenwegweiser, mit grün-weißer Raute, montiert.
Auf den Hauptwegweiser-Schildern findet man eine Übersicht der Nah-, Zwischen- und Fernziele. Auch die Länge und Dauer des jeweiligen Wanderweges sind durch Angabe von Kilometern, Gehzeit (nach DAV-Standard), Höhenmeter (auch bei Gipfeln) angegeben. Durch die UTM-geographische Koordinatenangabe, z.B. UTM 335520/5439997, die sich ebenfalls auf den Hauptwegweisern befinden, kann in Notfällen der genaue Standort für die Rettungskräfte ermittelt werden.
Außerdem befindet sich im linken unteren Rand eine Schildnummer, diese hilft um bei Wartung und Pflege schnell reagieren zu können.
Mit den Icons werden zudem wichtige Informationen, wie Aussichtspunkt, Parkplatz, Einkehr oder angezeigt.

Die Signets sind mittels „Einschieber“ am Hauptschild befestigt. Die Symbole markieren die Zielwanderwege (eckig), Rundtouren (rund), sowie die Themenwege, wie Sitzweilweg (Paar auf einer Bank), Kirchen- und Kapellenweg (Kapelle) und Asbachtal-Erlebnisweg (Arnika-Blüte). Die Vierjahreszeitenwege sind ebenfalls mit einem eigenen Symbol gekennzeichnet.
Das Kürzel „Dr“ zeigt an, dass man sich im Wandergebiet von Drachselsried befindet, die Nummer den jeweiligen Wanderweg.
Weitere Ortskürzel sind: Ab = Arnbruck, Bo = Bodenmais und Ld = Langdorf.

Zwischenwegweiser (grün-weiße Raute) wurden immer wieder, hauptsächlich an Bäumen, zwischen den Hauptwegweisern angebracht. Somit können die Wanderer sicher sein, dass sie sich noch auf dem richtigen Weg befinden. Zum Schutz der Bäume wurden die Zwischenwegweiser mit einem speziellen Baumkleber angebracht.

Im Rahmen des neuen Wanderwegekonzeptes sind für die Winterwanderer erfreulicherweise zwei weitere markierte Schneeschuh-Touren entstanden. Zum einen ab Schareben bis zum Enzian und zum zweiten ab Schareben bis zum Schwarzeck. Somit kann Drachselsried für Schneeschuh-Touren-Geher nun insgesamt 5 attraktive markierte winterliche Touren anbieten.
Des Weiteren wurden alte Wanderwege neu konzipiert und bereichern nun das neue Wegenetz mit einer Drei-Tausender-Tour und einer Vier-Tausender-Tour.

Großer Dank gilt dem unermüdlichen Einsatz des Drachselsrieder Natur- und Landschaftsführers Hans Wührer, der sich bestens um die Betreuung und Koordination der Wegemarkierungen gekümmert hat. Das Arbeitsteam, Jürgen Brandstätter und Sepp Mader, von der Fa. Freimuth Bau GmbH, welche die Beschilderung durchgeführt haben, erbrachten in nur 32 Arbeitstagen eine sehr gute und lobenswerte Leistung. Es wurden an den vorgegebenen Positionen die Pfosten und Zwischenwegweiser gesetzt und nach Vorgabe bestehende, gut erhaltene alte Pfosten, Eisenrohre, Straßenschilder, Straßenbeleuchtungen und Telefonmasten zur Montage benutzt. Einen sehr guten, optischen Eindruck zeigen die neuen, auf stabilen Betonfundamenten montierten Holzpfosten. Die Zielwanderwege (Signets blau-viereckig) sind hin und zurück beschildert worden. Die Rundwanderwege (Signets rot-rund) wurden nur in eine Richtung beschildert.

In Kürze werden noch 11 Stück neue 100 x 130 cm große Übersichtskarten, mit Druck vorne und einer dreisprachigen Rückseiteninfo des Naturparks, an den bekannten Stellen montiert. Die Karten werden nummeriert und mit einem Standortpfeil und einem QR-Code versehen.

Ein besonderes Lob gebührt den beiden Tourist-Info-Mitarbeiterinnen Petra Geiger und Franziska Mühlbauer, die sich die letzten Monate ohne Tourist-Info-Leitung durchschlagen mussten und fast Unglaubliches geleistet haben. Die Hauptsaison mit den vielen Feriengästen, die Poststelle und die enorme Arbeit mit dem neuen Wanderwegekonzept haben sie sehr gut gemeistert.

Die neue Wander- und Winterkarte befindet sich derzeit noch in Korrektur und wird sobald wie möglich in Druck gehen.

Zum Abschluss der Beschilderungsaktion nach dem neuen über die vier Gemeinden hinweg einheitlichem Wanderwegekonzepts trafen sich die für die Gemeinde Drachselsried zuständigen Mitarbeiter und Helfer vor einer der neuen Anlagen mit Wanderwegbeschilderung zu einem kurzen Rückblick. Bürgermeister Johannes Vogl lobte das Konzept und die Ausführung, ihr habt alle hervorragende Arbeit geleistet und die Gemeinde kann stolz auf das Ergebnis aus Konzept und Umsetzung sein, sagte der Rathauschef.

Im Bild von links: Tourist-Info-Leiterin Heidi Hupf, Jürgen Brandstätter und Sepp Mader von der Firma Freimuth Bau GmbH, Franziska Mühlbauer, Natur- und Landschaftsführer und Wegewart Hans Wührer, Bürgermeister Johannes Vogl und Petra Geiger.

Bild: Probst

Veröffentlicht am 15.11.2021

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Jugendbeauftragter Franz Kollmer stellt sich vor

Jugendbeauftragter Franz Kollmer stellt sich vor

Die Veranstaltung mit der Eröffnung des Pumptracks am Drachselsrieder Naturbad nutzte Jugendbeauftragter Franz Kollmer um sich den Jungbürgern persönlich und seinen Aufgabenbereich in dieser Funktion vorzustellen.

Franz Kollmer kommt aus Grafenried und wohnt seit einigen Jahren in Blachendorf. Bei den letzten Kommunalwahlen wurde er in den Gemeinderat gewählt und nach einigen Monaten wurde ihm das Amt des Jugendbeauftragten angetragen. Bedingt durch die Pandemie konnte er bislang seine Tätigkeit als solcher nicht ausüben. Vor Kurzem fand bei einer Veranstaltung in Teisnach die offizielle Amtseinführung als Jugendbeauftragter durch das Landratsamt statt, berichtete Kollmer, hier konnte er sich einige Anregungen holen und er entwickelt schon Ideen, was er in der Gemeinde umsetzen könnte bzw. möchte.

Als Jugendbeauftragter sieht er sich als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche bei Problemen zu Hause oder in der Schule und bei Anliegen wie z.B. aktuell die Errichtung des Pumptracks. Er möchte mit den Jugendlichen über aktuelle Projekte der Gemeinde oder Themen in der Gemeinde sprechen, er ist jederzeit ansprechbar, sagt Kollmer, und wird sich um die Anliegen der Jugendlichen kümmern. Seine Hauptaufgabe sei das Vermitteln, vermitteln zwischen den jungen Leuten und dem Bürgermeister oder dem Gemeinderat. In bestimmten Situationen kann er auch auf die Unterstützung durch das Landratsamt zählen.

Einen Dank sprach Kollmer den Sponsoren aus, die mit ihrer Zuwendung die Finanzierung des Pumptracks unterstützt haben, ohne die Spendengelder würde es die Anlage nicht geben und auch in Zukunft wird die Gemeinde bei der Realisierung derartiger Projekte auf finanzielle Hilfe angewiesen sein, ist Jugendbeauftragter Franz Kollmer überzeugt.

Text und Bild: Ilse Probst

Veröffentlicht am 18.10.2021

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Pumptrack in Drachselsried eröffnet

Pumptrack in Drachselsried eröffnet

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde am Freitagnachmittag (01.10.2021) eine neue Freizeitattraktion für Kinder und Jugendliche eröffnet, auf dem Gelände des Naturbads Zellertal war ein Pumptrack errichtet worden, er wurde jetzt seiner Bestimmung übergeben.

Ein Pumptrack ist eine wellenförmige Anlage mit eigens konstruiertem Mountainbike-Rundkurs, die Fahrtechnik hier ist, durch Hochdrücken des Körpers mit dem Mountainbike Geschwindigkeit aufzubauen ohne treten zu müssen.

Bürgermeister Johannes Vogl und Jugendbeauftragter Franz Kollmer konnten rund 30 Kinder und Jugendliche, alle ausgestattet mit Fahrradausrüstung und Mountainbike oder E-Bike, Hans Geiger von der Gemeindeverwaltung, er war der Ideengeber für das neue Freizeitprojekt, sowie zahlreiche Eltern und Sponsoren begrüßen.

Kinder hatten Anfang des Jahres der Gemeinde eine Unterschriftenliste übergeben, mit der sie den Wunsch für die Errichtung einer Pumptrack-Anlage in der Gemeinde übermittelten, berichtete Bürgermeister Johannes Vogl in seiner Begrüßungsansprache. Im Gemeinderat wurde die Beschaffung dieser Anlage über das Förderprogramm Regionalbudget der ILE Zellertal befürwortet, mit der Maßgabe, dass ein Teil des Eigenanteils an den Kosten über Spenden abgedeckt wird.

Jugendbeauftragter Franz Kollmer nutzte die Gelegenheit, sich den Drachselsrieder Jung-Bürgern vorzustellen und sich als Ansprechpartner und Mittler anzubieten.

Vogl und Kollmer bedankten sich bei allen Sponsoren für die finanzielle Beteiligung an der Anlage.

Das Event war Schauplatz für viel Spaß, Sport und technisches Know-how. Die Mountainbiker übten mit großem Spaß und großer Begeisterung unter Anleitung der erfahrenen Profis auf der neuen Anlage, einige von ihnen beherrschten die Technik schon sehr gut.

Bayerwaldbike, ein Unternehmen mit insgesamt 15 Trainern, war mit Chefin Karin Widmann und den Mountainbike-Guides und Fahrtechniktrainern Manfred Fürst und Max Kuchler vor Ort, um mit den Jugendlichen ein Sicherheitstraining durchzuführen und ihnen viele praktische Tipps zur Ausstattung sowie zum Geländefahren zu geben. Mit seiner Fahrradwerkstatt war Willi Wührer vom Zellertaler Alpenwild Bike-Stadl vertreten, vor Ort konnten die Fahrräder auf Mängel überprüft und kleine Probleme behoben werden.

Anschließend wurde noch ein Wettbewerb im Zeitfahren durchgeführt, 15 Jugendliche nahmen daran teil. Sieger mit der besten Zeit wurde Jonathan Weigand, gefolgt von Peter Jung (2. Platz) und Josef Geiger (3. Platz). Bürgermeister Johannes Vogl und Jugendbeauftragter Franz Kollmer nahmen die Siegerehrung vor und überreichten Urkunden.

Nach der Veranstaltung lud Bürgermeister Johannes Vogl die Teilnehmer zu einem Getränk und einem kleinen Snack aus dem Kiosk ein.

Die Sponsoren, insgesamt gingen über 6.000 Euro Spendengelder ein:

Claudia und Johann Geiger, Zimmerei Köppl, Armin Herzig, Michael Müller jun., Zellertal-Reisen, Matthias Lechner-Doll, Florian Zelzer, Franz Geiger, Ina Steckenreuter, Bruckmayer Ing.-GmbH, Karl Wilhelm, Sparkasse Regen-Viechtach, VR Genobank, Elektro Geiger, Sabine und Heinrich Mühlbauer, Philipp Weininger, Autohaus Müller, Felix Weigand, Robert Hinterberger, GD-Projektentwicklung

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 18.10.2021

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Drachselsried bekommt 1,4 Millionen Bundesmittel für schnelles Internet

Drachselsried bekommt 1,4 Millionen Bundesmittel für schnelles Internet

In Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium erwirkte Alois Rainer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, einen Breitbandförderzuschuss des Bundes in Höhe von 1,428 Millionen Euro

Haibach, den 14.09.2021: „Mit dem flächendeckenden Breitbandausbau schließen wir die letzten weißen Flecken und vernetzen die Bürgerinnen und Bürger schneller“ sagte der heimische Bundestagsabgeordnete Alois Rainer. Davon profitieren Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Homeoffice arbeiten. Der Bund fördert 60 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens von 2,38 Millionen Euro für die Breitbandausbauarbeiten in der Gemeinde Drachselsried. Im Vergleich zur 2019 vorläufig zugesagten Fördersumme wurde der Betrag nochmals um 708.636 Euro erhöht. Weitere 714.318 Euro werden aus Landesmitteln bezuschusst. Rund 230.000 Euro Eigenmittel steuert die Gemeinde selbst bei. Insgesamt ist geplant, 203 Haushalte zu erschließen. Beim Ausbau werden 49 Kilometer Tiefbau realisiert sowie 88 Kilometer Glasfaser und weitere 27 Kilometer Leerrohre verbaut.

In dieser Wahlperiode flossen bereits über 23,4 Millionen Euro in den Breitbandausbau in den Wahlkreis von Alois Rainer. „Das ist eine große Summe, die insbesondere in ländliche Regionen investiert werden. Das steigert die Lebensqualität und Attraktivität unserer Heimat. Ich bin stolz, besonders im vergangenen halben Jahr mehreren Gemeinden im Wahlkreis positive Förderbescheide für den Breitbandausbau überbringen zu können und die guten Nachrichten nun auch Drachselsrieds Bürgermeister Johannes Vogl die freudige Nachricht ausrichten konnte‘“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. Das kommt vor allem den Menschen vor Ort sowie den sozioökonomischen Einrichtungen zugute, denen damit bessere Bedingungen geschaffen werden sollen.

Auch der Bürgermeister Johannes Vogl und der Breitbandbeauftragte Hans Geiger der Gemeinde Drachselsried freuen sich sehr über den positiven Förderbescheid zum Breitbandausbau für die rund 203 Haushalte und verbindet damit die Aussicht auf weitreichende Verbesserung der digitalen Infrastruktur in der Region.

Veröffentlicht am 16.09.2021

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Eine neue Bank für den Sitzweilweg

Eine neue Bank für den Sitzweilweg

Vor zwei Jahren startete das Projekt Sitzweilweg im Rahmen des gemeindeübergreifenden Wanderwegekonzeptes der vier ILE Gemeinden Arnbruck, Bodenmais, Drachselsried und Langdorf. Der Sitzweilweg verbindet die vier Gemeinden, er ist rund 80 Kilometer lang und kann in Etappen oder Ortsrunden gegangen werden.

Im Laufe der vergangenen zwei Jahre wurden entlang des Sitzweilweges auch in der Gemeinde Drachselsried einige originelle Bänke aufgestellt. In diesen Tagen kam in Unterried Erlenweg eine weitere Bank hinzu, der WSV Oberried hat sie gespendet. Es ist eine stabile Massivholzbank, auf der bis vor wenigen Jahren regelmäßig Urlaubsgäste der Pension Muhrhof Platz genommen haben. Alfons Gröller hatte die Bank dem WSV Oberried überlassen, Mitglieder des WSV Oberried haben unter Federführung von Vorstand Sebastian Müller die Bank aufbereitet und ihr zu einem neuen Glanz verholfen. Gemeinsam mit Wanderwegewart Hans Wührer wurde der Stellplatz hergerichtet, die Bank an ihrem neuen Standort aufgestellt und ihrer künftigen Bestimmung übergeben. Sie soll als Ruhe- und Aussichtsbank für alle Wanderer, Feriengäste und Einheimische dienen.
Bürgermeister Johannes Vogl bedankte sich herzlich im Namen der Gemeinde beim Sportverein, der neben seinem sportlichen Engagement in der Gemeinde mit der Bankspende auch Einsatz für die Allgemeinheit und den Tourismus zeigte.
Das Projekt Sitzweilweg ist noch nicht abgeschlossen, für Vereine und Betriebe besteht die Möglichkeit, sich mit einer originellen Bank an der Ausstattung des Sitzweilweges zu beteiligen, es gibt noch einige geeignete Plätze, die noch mit einer Bank bestückt werden könnten.

Bild: Probst

WSV-Vorstand Sebastian Müller mit seinen Kindern Benjamin und Isabell, Franziska Mühlbauer von der Tourist-Info, Wanderwegewart Hans Wührer und Bürgermeister Johannes Vogl freuen sich über die neue Bank. 

Inschrift: WSV Oberried – Sport aus Leidenschaft – Körper u. Geist

Veröffentlicht am 20.08.2021

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Ein Bankerl mit Arberblick

Ein Bankerl mit Arberblick

Neue Holzbank für den Sitzweilweg eingeweiht – In Gedenken an Wolfgang Freilinger

Auf dem Wanderweg vom Bodenmaiser Ortsteil Mais/Waid Richtung Frath gibt es nun eine neue, gemütliche Sitzgelegenheit. Für die Holzbank aus einem großen Douglasienstamm hat sich Initiator Wolfgang Freilinger ein schönes Plätzchen mit Blick zum Großen Arber ausgesucht. Der Waldvereinsvorsitzende und Bodenmaiser Wanderführer ist in diesem Mai viel zu früh verstorben. Nun wurde die neue Bank, die Teil des gemeindeübergreifenden Sitzweilwegs ist, in Gedenken an ihn offiziell eingeweiht.

Probe gesessen und die Aussicht zum Arbermassiv genossen haben Bodenmais‘ Bürgermeister Joli Haller, Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl, Bodenmais‘ Tourismuschef Marco Felgenhauer, Drachselsrieds Tourist-Info-Leiter Richard Windsor, Drachselsrieds Bürgermeister Johannes Vogl und Waldarbeiter Konrad Ronsberger.

Die große Sitzbank wurde von der Lehrwerkstatt der Bayerischen Staatsforsten gefertigt. Den Transport organisierten Wolfgang Freilinger und Konrad Ronsberger im Herbst 2020. Die Bank lagerte den Winter über in einer Halle von Ronsberger. Mitglieder vom Waldverein haben die Bank dann weiter bearbeitet. Nach dem Tod von Freilinger übernahm Franz Weikl sen. die Fertigstellung und zusammen mit Ronsberger das Aufstellen.

Bild: Wolf/BTM

Veröffentlicht am 21.06.2021

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Ein eigenwillig gewachsener Baum wird zur außergewöhnlichen Sitzbank am Sitzweilweg

Ein eigenwillig gewachsener Baum wird zur außergewöhnlichen Sitzbank am Sitzweilweg

Die Natur gestaltet die schönsten Gebilde, es liegt dann in der Hand des Menschen, dem natürlichen Kunstwerk den Feinschliff zu geben und einem Verwendungszweck zuzuführen – und als Kunstwerk könnte man fast diese Bank, die seit ein paar Tagen in Lesmannsried zum Verweilen am neu geschaffenen Sitzweil-Weg aufgestellt ist, bezeichnen.

Im Rahmen des gemeindeübergreifenden Wanderwegekonzepts der vier ILE-Zellertal-Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf ist im Jahr 2019 das Projekt Sitzweilweg entstanden, der sich über mehrere Etappen oder Ortsrunden auf insgesamt 80 km und über die vier Gemeinden erstreckt. Der neue Themenweg bietet Wandererlebnisse für Familien, Spaziergänger oder Genusswanderer. In den vier Gemeinden werden entlang der ausgewiesenen Strecken originelle Sitzgelegenheiten aufgestellt, jüngst die Bank, die Wanderwegewart des Bayerischen Waldvereins Sektion Drachselsried Hans Wührer gemeinsam mit Günter Matthei angefertigt hatten

Die dreistämmigen Fichte, die aus dem Wald von Michael Köstler stammt und vom Eigentümer gespendet wurde, wurde von den beiden Waldvereinsmitgliedern fachmännisch bearbeitet und zu einem wahren Blickfang umgestaltet, unweit des ursprünglichen Standorts wurde der Baum als Ruhebank wieder aufgestellt. Von hier aus eröffnet sich dem Wanderer ein herrlicher Blick auf die Gemeinde Drachselsried sowie auf die dahinterliegende Bergkette vom Schwarzeck in Richtung Großer Arber.
Tourist-Info Leiter Richard Windsor und Waldvereinsvorsitzender Gerd Matl bedankten sich bei Hans Wührer und Günter Matthei für ihren Einsatz, bei Philipp Weininger, auf dessen Grundstück die Bank aufgestellt werden durfte, beim Holzspender Michael Köstler und bei der Gemeinde für die Unterstützung. Das Projekt Sitzweilweg ist noch nicht abgeschlossen, für Vereine und Betriebe besteht die Möglichkeit, sich mit einer originellen Bank an der Ausstattung des neu eingerichteten Sitzweil-Weges zu beteiligen, es gibt noch einige geeignete Plätze, die noch mit einer Bank bestückt werden könnten. Mit kleinen Werbeschildern an den Bänken wird auf die Sponsoren aufmerksam gemacht, so wie diese mit dem Logo des Bayerischen Waldvereins.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 21.06.2021

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Laptops für Grundschule

Laptops für Grundschule

Mit dem Sonderbudget Lehrerdienstgeräte (SoLD) reagiert das Bayerische Kultusministerium auf die besonders in der Corona-Pandemie steigenden Anforderungen in der schulischen IT-Ausstattung und stellt Finanzmittel zur Beschaffung von mobilen Dienstgeräten für Lehrer zur Verfügung. Mit der Förderung der Anschaffung von mobilen Endgeräten sollen die Lehrkräfte im zeitgemäßen Unterrichten und Arbeiten unterstützt werden. Davon profitiert nun auch die Gemeinde Drachselsried, die sich unmittelbar nach der Freischaltung des Programms mit einem Antrag erfolgreich um Fördermittel bemüht hat.

Gefördert werden mit dem Programm die Anschaffung von Laptops einschließlich Software, Zubehör und Kosten für die Inbetriebnahme der Geräte. In diesen Tagen konnte Bürgermeister Johannes Vogl die vor Kurzem ausgelieferten vier Laptops mit Headset und Laptoptasche an Schulleiterin Hilde Brem übergeben. Mit den Neuanschaffungen werden die vier Klasseneinheiten an der Grundschule versorgt, die Geräte werden in die schulische Infrastruktur eingebunden und ermöglichen der Schule ein zeitgemäßes Arbeiten.

Über das Förderprogramm SoLE (Sonderbudget Leihgeräte) der Freistaates Bayern wurden bereits im März diesen Jahres drei weitere Laptops als Leihgeräte für Schüler der Grundschule Drachselsried angeschafft, teilte Bürgermeister Johannes Vogl mit. Gemeinsam mit den geplanten Maßnahmen der Gemeinde Drachselsried im Rahmen des Förderprogramms DigitalPakt Schule des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stellen die Anschaffung der Lehrerdienstgeräte sowie der Leihgeräte für Schüler eine Erweiterung des digitalen Angebots an der Grundschule Drachselsried dar, berichtet Bürgermeister Johannes Vogl.

Foto: Schulleiterin Hilde Brem und Bürgermeister Johannes Vogl bei der Übergabe der Lehrerdienstgeräte, Laptops mit Headset und Laptoptaschen, mit diesen Geräten wurde die digitale Ausstattung an der Grundschule ergänzt.

Veröffentlicht am 04.05.2021

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Vorstellung und Inbetriebnahme des neuen Mannschaftstransportwagens der Freiwilligen Feuerwehr Oberried

Vorstellung und Inbetriebnahme des neuen Mannschaftstransportwagens der Freiwilligen Feuerwehr Oberried

Große Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberried - der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) steht nun zum Einsatz bereit. Mit sichtlichem Stolz präsentierten Kommandant Martin Egner und sein Stellvertreter Sebastian Geiger das neue 180 PS starke Allradfahrzeug der Marke MAN beim Feuerwehrgerätehaus, beeindruckt begutachteten Bürgermeister Johannes Vogl und Kämmerer Josef Freimuth das Fahrzeug und das eingebaute Equipment.

Im Jahr 2019 hatte der Gemeinderat die Anschaffung als Ersatz für das mittlerweile 22 Jahre alte Mehrzweckfahrzeug beschlossen. Durch das Engagement der Feuerwehr Oberried konnte für das neue Fahrzeug ein guter Preis ausgehandelt werden, dafür ernteten die Feuerwehrleute Anerkennung durch Bürgermeister Johannes Vogl.

Nach Abzug des Staatszuschusses in Höhe von 13.100 Euro, einer nicht unerheblichen Zuzahlung der Feuerwehr Oberried und dem Verkauf des alten Fahrzeugs verbleiben für die Gemeinde im Endeffekt rund 45.000 Euro an Anschaffungskosten.

Der MTW ist für acht Personen ausgelegt und kann von Feuerwehrkameraden mit Führerscheinklasse 2 oder dem sogenannten Helferführerschein, die kleine Fahrberechtigung für Fahrzeuge bis 4,75 t, geführt werden. Den Einbau des Digitalfunks hat die Firma Rohde & Schwarz übernommen. Das Fahrzeug ist top ausgestattet und die Feuerwehr Oberried ist fahrzeugtechnisch für die nächsten Jahre gut aufgestellt, resümierten Bürgermeister und Kämmerer.

Zusätzlich ausgestattet wurde das Fahrzeug mit einer Drohne der Marke DJI mit Sicht- und Wärmebildkamera, Bilder werden live auf den im MTW eingebauten Monitor übertragen. Große Unterstützung kann die Drohne bei Großbränden und Waldbränden leisten, sie wird bei der Suche nach Glutnestern, bei Personensuche, Tiersuchen, Einsätzen im unwegsamen Gelände und für Luftaufnahmen in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen eingesetzt. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Lautsprecher, mit dem die Bevölkerung bei Gefahrensituationen gewarnt oder informiert werden kann, sowie ein Suchscheinwerfer. Insgesamt neun Feuerwehrkameraden besitzen einen Drohnenführerschein und können die Drohne bedienen. Die Kosten für die Zusatzausstattungen hat die Feuerwehr Oberried selbst übernommen. Das Engagement der Feuerwehr in der Beschaffung, Einrichtung der technischen Aufrüstung mit Drohne und Zubehör und in der Finanzierung ist an dieser Stelle eine besondere Erwähnung wert. Im Ernstfall kann die Drohne vielseitig eingesetzt werden und die Arbeit der Feuerwehr effektiv unterstützen.

Die Feuerwehr Oberried möchte darauf hinweisen, dass zur Ausbildung der Piloten Flüge mit der Drohne unternommen werden und dabei keine Aufnahmen von Personen oder Grundstücken gemacht werden.

Leider kann wegen der derzeit geltenden Pandemiebestimmungen eine Segnung mit Einweihungsfeier nicht stattfinden, die Feierlichkeiten müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Text und Bilder: Ilse Probst

Veröffentlicht am 08.03.2021

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Neue Fördermöglichkeiten für Kleinprojekte. ILE Regionalbudget auf den Weg gebracht.

Neue Fördermöglichkeiten für Kleinprojekte. ILE Regionalbudget auf den Weg gebracht.

Im Jahr 2021 wird es neue Fördermöglichkeiten für Kleinprojekte in der ILE Zellertal geben. Profitieren von der neuen Förderung können Vereine, soziale Einrichtungen, Privatpersonen, Kleinstunternehmen der Grundversorgun, die eine tolle Idee zur Stärkung der regionalen Identität haben und in Eigenverantwortung realisieren wollen.

Jährlich können so bis zu 100.000€ bereitstehen, wovon Kleinprojekte mit bis zu 10.000 € im Einzelnen gefördert werden. Mit der vorläufigen Bewilligung wird noch heuer gerechnet, so dass ab Jahresbeginn 2021 Förderanfragen gestellt werden können. Aber schon jetzt sind alle Interessenten aufgefordert, sich Gedanken über einzureichende Projekte zu machen, damit im neuen Jahr zügig begonnen werden kann. Wie das Verfahren im Detail abläuft, welche Kriterien gelten, wie die Finanzierung ausschaut, darüber informieren die ILE-Gemeinden demnächst auf der Homepage und in den sozialen Medien.

Ansprechpartner: Wolfgang Grubwinkler, Identität & Image Coaching AG, grubwinkler@identitaet-image.de; 08721/1209-0

Veröffentlicht am 02.12.2020

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Mit „Upcycling“ den Sitzweilweg ausgestattet

Mit „Upcycling“ den Sitzweilweg ausgestattet

Ein Projekt, das im Rahmen des gemeindeübergreifenden Wanderwegekonzepts der vier ILE-Zellertal Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf entstanden ist, ist der Sitzweil-Weg, der sich in mehreren Etappen oder Ortsrunden als einzigartiges Wandererlebnis auf insgesamt 80 km über die vier Bayerwaldgemeinden erstreckt. Die familien- und spaziergängertauglichen Wanderstrecken werden an exponierten Stellen mit Bänken, oft in sehr kreativer Form gefertigt, ausgestattet und laden zum Verweilen und relaxen ein. Unterstützen können diese Einrichtung mit gestifteten Sitzgelegenheiten Betriebe und Vereine, es gibt noch viele ruhige Plätze, wo eine Bank aufgestellt werden könnte. Firmen oder Vereine, die Interesse daran haben, eine Bank im Gemeindebereich Drachselsried zu stiften, können sich an Richard Windsor, Touristinfo Leiter und Ansprechpartner für die Gemeinde wenden.

Erst kürzlich wurde in Unterried, Erlenweg eine neue Bank aufgestellt, die in einer Gemeinschaftsleistung des Montessori Kinderhauses und des Montessori Kinderhaus Fördervereins gebaut wurde. Das Material hat Ruppert Wühr, ein eifriger Helfer der Montessorifamilie, gespendet, Stühle haben Eltern bereitgestellt und Markus Hutterer hat schließlich das außergewöhnliche Sitzmöbel gefertigt. Selbst Bürgermeister Johannes Vogl war beeindruckt von der Kreativität der Handwerker und Ideengeber. Die Bank und die Unterleger bestehen aus bearbeiteten Baumstämmen, als Rückstütze dienen die von den gespendeten Stühlen abmontierten Lehnen, keine gleicht der anderen, das vermittelt dem Objekt einen besonderen Charme und ist ein beliebtes Fotomotiv für Urlaubserinnerungen oder einen Eintrag in den sozialen Medien.

Wenn die Spende von der Montessori-Kinderhaus-Familie kommt, dann dürfen bei der Präsentation Kinder nicht fehlen, sie sind ja die Hauptakteure der Betreuungseinrichtung. So übernahmen die Monte-Kinder mit der Sitzprobe quasi die Bauabnahme und bestätigten den Handwerkern einstimmig einwandfreie Arbeit. Bürgermeister Johannes Vogl fand Gefallen an der Ausführung der Bank, in der alte Gegenstände praktisch im Upcyclingverfahren mit frischem Bauholz kombiniert und zu einem kreativen Sitzmöbel zusammengebaut wurden. Bürgermeister Vogl bedankte sich bei den Spendern für die Unterstützung und das außergewöhnliche Unikat, das nun für viele Wanderer und Spaziergängern ein gern angenommener Rastplatz werden soll.

Bankpräsentation:

In Begleitung einiger Montessori Kinderhaus – Kinder, der Kinderhausleiterin Sandra Holzer, der Elternbeiratsvorsitzenden Verena Geiger, den Vorständen des Montessori Kinderhaus Fördervereins Marina Nürnberger und Magdalena Muhr-Hutter (von links) sowie einigen Kindern begutachteten Bürgermeister Johannes Vogl (links) und Tourist-Info Leiter Richard Windsor (rechts) die Ruhebank, die recht idyllisch an einem Bachlauf und einem schattigen Plätzchen unter hoch gewachsenen Bäumen aufgestellt wurde. Platz auf der Bank haben Leni (mit Mama Verena), Mia, Leo, Emma und Valentin genommen.

Bank:

Die Bank ohne „Besetzung“

Veröffentlicht am 09.08.2020

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40jähriges Dienstjubiläum von Kämmerer Josef Freimuth

40jähriges Dienstjubiläum von Kämmerer Josef Freimuth

Im Rahmen einer Feierstunde gemeinsam mit dem Personal der Verwaltung und des Bauhofs konnte Bürgermeister Johannes Vogl dem Kämmerer und Geschäftsstellenleiter Josef Freimuth zum 40jährigen Dienstjubiläum persönlich und im Namen der Gemeinde gratulieren.

Bürgermeister Johannes Vogl beschrieb in seiner Laudatio Josef Freimuth als Urgestein der Gemeindeverwaltung, der in seiner Dienstzeit bereits mit dem vierten Bürgermeister zusammenarbeitet. Im Laufe der 40 Jahre Dienst in der Gemeinde hat Josef Freimuth viel erlebt, er konnte die Entwicklung der Gemeinde mitgestalten und vieles voranbringen.

Eine lange Liste mit Stationen der Karriere von Josef Freimuth führte Bürgermeister Johannes Vogl in seiner Ansprache auf, viele Lehrgänge und Fortbildungen säumten seine Laufbahn.

Im Jahr 1980 erwarb Josef Freimuth die Allgemeine Hochschulreife. Von Juli 1980 bis Dezember 1982 war Freimuth im Dienst der Bundeswehr Regen als Reserveoffizier, 1982 bewarb er sich bei der Gemeinde Drachselsried als Auszubildender. Seinen Vorsatz im Bewerbungsschreiben, bis zum Ende seines Berufslebens bei der Gemeinde tätig zu sein, setzte er angesichts seines Dienstjubiläums konsequent um. Von 1983 bis 1985 absolvierte Josef Freimuth die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit Fachbezeichnung „Allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung“. Im Jahr 1984, noch während seiner Ausbildung, schloss er mit seiner Frau Erika den Bund fürs Leben. 1985 wurde er mit einer Ausnahmegenehmigung zum Standesbeamten bestellt, von 1985 bis 1987 absolvierte er berufsbegleitend den Angestelltenlehrgang II mit anschließender Prüfung, ebenfalls im Jahr 1985 nahm er an einem Lehrgang an der Fachakademie für Standesamtswesen teil. Zum Kassenverwalter wurde er 1986 bestellt, 1989 folgte ein Seminar für Vollstreckungswesen der Gemeinden, 1991 eine Teilnahme an einer Wehrübung, 1996 wurde Josef Freimuth zum Kämmerer und ein Jahr später zum Amtsleiter der Gemeinde ernannt. An einem Lehrgang zum Verwaltungsbetriebswirt nahm er 2007 teil, 2014 wurde er zum Energiebeauftragten der Gemeinde bestellt. Josef Freimuth nimmt nun am Altersteilzeitmodell teil, seine Freistellungsphase beginnt im September 2021 bevor er ab März 2023 seinen wohlverdienten Ruhestand antritt.

Bürgermeister Johannes Vogl würdigte Josef Freimuth als erfahrenen Ansprechpartner in vielen dienstlichen Belangen für ihn und auch für die Kollegen. Mit seinem Vorsatz im Bewerbungsschreiben, sein Berufsleben in der Gemeindeverwaltung Drachselsried zu verbringen, steht Freimuth auf der Zielgeraden seines Versprechens, stellte Bürgermeister Vogl fest und überreichte zum Dienstjubiläum eine Urkunde.

Der Jubilar Josef Freimuth selbst erinnerte an die 40 Jahre, es war zwar eine lange Zeit, meinte er, die Jahre sind aber schnell vergangen. Seinen Start in der Gemeindeverwaltung hatte er unter Altbürgermeister Isidor Wühr, das waren bewegende Zeiten, denn der „Dori“, wie ihn alle nur kurz benannten, war eine markante Persönlichkeit mit einigen Eigenheiten. Josef Freimuth gab ein paar Anekdoten aus seiner Anfangszeit zum Besten. Für Freimuth selbst waren die 40 Jahre Dienst in der Gemeinde eine bewegende Zeit, er ist dankbar für die Zeit und dankbar für die Arbeit im Rathaus. In Drachselsried ist etwas bewegt worden, das durfte er mitgestalten, jeder der Bürgermeister hat andere Akzente gesetzt und er hat dabei sein dürfen. Es bleibt ihm nun noch ein gutes Jahr aktiver Dienst in der Gemeinde, bevor er in die Freistellungsphase der Alterszeit wechseln wird und dann ab Frühjahr 2023 seinen wohlverdienten Ruhestand antritt.

Text und Foto: Ilse Probst

Veröffentlicht am 01.07.2020

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Das endgültige Ergebnis der Wahl des Gemeinderats

CSU - 7 Sitze

Probst, Egon jun.  -  1.526 Stimmen
Strohmeier, Josef  -  1.033 Stimmen
Probst, Egon sen.  -  1.006 Stimmen
Mühlbauer, Heinrich  -  720 Stimmen
Geiger, Alexandra  -  674 Stimmen
Schmelmer, Martina  -  583 Stimmen
Freimuth, Franz  -  575 Stimmen

SPD/Unabhängige - 4 Sitze

Hutter, Hans  -  1.073 Stimmen
Hirtreiter, Georg  -  1.053 Stimmen
Probst, Klaus  -  779 Stimmen
Köppl, Alois sen.  -  673 Stimmen

Freie Wähler - 3 Sitze

Wühr, Daniel  -  647 Stimmen
Hohlneicher, Rudolf  -  628 Stimmen
Kollmer, Franz jun.  -  356 Stimmen

Veröffentlicht am 16.03.2020

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Das endgültige Ergebnis der Wahl des ersten Bürgermeisters

Die Angaben erfolgen unter Vorbehalt

Vogl, Johannes  -  775 Stimmen
Hutter, Hans  -  610 Stimmen
Gültige Stimmen insgesamt  -  1.385 Stimmen

Ungültige Stimmzettel  -  30

Veröffentlicht am 15.03.2020

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